Drei Empfehlungen So meistern Vermögensverwalter den Fintech-Sturm

Die Finanzdienstleistungsbranche steht vor einer digitalen Transformation. Vier von fünf Vermögensverwaltern gehen davon aus, dass sich der Wettbewerbsdruck durch neue Marktteilnehmer insbesondere durch Technologieunternehmen verschärfen wird, schreibt die "Börsen-Zeitung".

Demnach gibt es aber keinen Grund für Panik. Es gibt drei Dinge, die für klassische Vermögensverwalter erforderlich sind, damit diese den digitalen Wandel gut bewältigen können.

Drei Empfehlungen für Vermögensverwalter

Zunächst ist eine klare Fokussierung wichtig. Die Branche muss sich auf ihre Stärken besinnen. Robo Advisors, automatisierte Finanzwerkzeuge, können die Beratung durch professionelle Finanzberater nicht ersetzen. „Ethisch verantwortungsvolle Investitionen, Erkennen von erfolgsträchtigen Geschäftsmodellen oder das Aufspüren von Megatrends – dabei werden Roboter auf absehbare Zeit nicht helfen können“, so der Autor. Daher müssen Verwalter ihre Kunden mit einer breiten Produktpalette und einem guten Angebot überzeugen, lautet die Empfehlung.

Der zweite Punkt sind günstigere Standardprodukte. Der Markt für standardisierte Produkte der Vermögensverwaltung wächst immer mehr. Das und eine zunehmende Transparenz für Kunden wird es künftig erschweren, Ausgabeaufschläge von fünf oder mehr Prozentpunkten für solche Produkte zu vermitteln.

Der letzte Punkt ist, dass Vermögensverwalter neue Wege finden müssen. Sie sollten in das Thema Digitalisierung investieren und junge Anbieter nicht als Feinde sehen. Kooperationen könnten helfen, das traditionelle Geschäft sinnvoll zu ergänzen.