Studie von UBS und Wealth-X Zahl der Superreichen steigt

Bei immer mehr Menschen stapelt sich das Geld: Einer aktuellen Studie zufolge gibt es so viele Superreiche wie nie zuvor. | © Getty Images

Bei immer mehr Menschen stapelt sich das Geld: Einer aktuellen Studie zufolge gibt es so viele Superreiche wie nie zuvor. Foto: Getty Images

28 Billionen US-Dollar – dieses Vermögen haben die weltweit knapp 200.000 Superreichen (Ultra-Hight-Net-Worths, UHNW) zusammen. Das ist das Ergebnis des Wealth-X und UBS World Ultra Wealth Report 2013, den die Großbank UBS und der auf sehr wohlhabende Menschen spezialisierte Datendienstleister Wealth-X heute veröffentlicht haben. Als Superreich definiert die Studie Personen mit einem Nettovermögen von mindestens 30 Millionen US-Dollar.

Wie aus der Studie hervorgeht, ist die Anzahl der Superreichen im Vergleich zum Vorjahr um sechs Prozent auf 119.235 Menschen gestiegen; das sind so viele wie nie zuvor. Deren zusammengenommenes Vermögen stieg zur gleichen Zeit um zirka 2 Billionen US-Dollar, mehr als das Bruttoinlandsprodukt Indiens. Zudem gibt es weltweit 2.000 Milliardäre, die zusammen 6,5 Billionen US-Dollar besitzen. Damit macht die Anzahl der Milliardäre nur ein Prozent der der Superreichen aus, sie besitzen aber 23 Prozent deren Vermögens.

Die Zahl der Superreichen stieg vor allem dank Europa und den Vereinigten Staaten. Beide Regionen brachten ungefähr 10.000 neue Ultra-High-Net-Worths Individuals hervor. China und Brasilien hingegen, immerhin die Länder mit den viert- beziehungsweise siebtmeisten Superreichen, fielen in der Studie aufgrund des geringeren Wirtschaftswachstums zurück.

88 Prozent der knapp 200.000 Superreichen weltweit sind Männer, nur gut 23.500 oder 12 Prozent sind Frauen.