Dann eben anders Pradera baut offenen Immo-Fonds in Spezialfonds um

Das Londoner Immobilienunternehmen Pradera hat seinen offenen Immobilien-Publikumsfonds „Pradera Open-Ended Retail Fund“ (ISIN: DE000A0RG928) in einen offenen Immobilien-Spezialfonds umgewandelt.

Der Fonds existiert seit Dezember 2009 über die Plattform der Service-KAG IntReal als ein auf Einzelhandel spezialisierter offener Immobilien-Publikumsfonds für institutionelle Investoren. Nun reagiere man darauf, dass durch ein neues deutsches Investmentgesetz wichtige institutionelle Zielinvestoren eventuell nicht mehr in Publikumsfonds investieren dürfen, heißt es vom Unternehmen. Durch die Umwandlung in einen Spezialfonds erfülle das Produkt nun die Anforderungen für die genannten Zielinvestoren. „Die Gesetzesänderungen haben die ursprünglichen Wachstumspläne des Fonds durchkreuzt“, sagt Fondsmanager Simon Cairns.

Das aktuelle Investitionsvolumen beträgt rund 145 Millionen Euro und umfasst ein Portfolio aus sieben Einzelhandelsimmobilien in Deutschland, Großbritannien und Polen. Das Zielvolumen des Fonds, der in europäische Einkaufs- und Fachmarktzentren investiert, liegt bei 500 Millionen Euro.

Insgesamt soll der Fonds eine Zielrendite zwischen 7 und 10 Prozent über zehn Jahre sowie eine durchschnittliche Ausschüttung von jährlich 5 bis 6 Prozent bringen. Beim Vertrieb arbeitet Pradera in Deutschland mit dem Frankfurter Agent Selinus Capital zusammen.