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Chinas Anteil an der globalen Wirtschaftsleistung China: Zu groß, um ignoriert zu werden?

China: Zu groß, um ignoriert zu werden?

Foto: T. Rowe Price

Aus einem exportorientierten Billigproduzenten von Industriegütern wurde eine stärker auf den inländischen Konsum ausgerichtete, innovationsfreudige Volkswirtschaft. Viele Investorenunterschätzen jedoch offenbar, wie groß das chinesische Anlageuniversum tatsächlich ist.

China ist in den globalen Indizes unterrepräsentiert

Während sich Chinas Anteil an der globalen Wirtschaftsleistung im vergangenen Jahrzehnt fast verdoppelt hat – von 9% im Jahr 2010 auf 17,8% in 2020 –, ist seine Gewichtung in den globalen Aktienindizes nicht im gleichen Maße gestiegen. So erhöhte sich Chinas Gewichtung im MSCI AC World Index in dem Zeitraum von 2% auf nur etwas über 4%.

Chinas mangelndes Gewicht in den globalen Indizes steht im Gegensatz dazu, dass der chinesische Aktienmarkt heute wohl zu Recht als der dynamischste der Welt gilt. Investiert werden kann in über 5.000 an Inlandsbörsen oder „offshore“ notierte chinesische Unternehmen. Gemessen am Marktwert ist die chinesische Börse heute die zweitgrößte der Welt.

Eine genauere Betrachtung der chinesischen Wachstumsstory offenbart einen noch verblüffenderen Aspekt: Laut Daten von Bloomberg war die Zahl der Börsengänge (IPOs) in Asien ohne Japan zwischen 2015 und 2020 fast zehnmal so hoch wie in anderen Regionen des Schwellenländer-Universums – wobei fast ein?Drittel aller IPOs auf China entfielen.

Innovation und Disruption prägen den Markt

Die steigende Zahl börsennotierter Unternehmen ist in einer ganzen Reihe an innovativen Sektoren zu beobachten. Branchen, die noch vor zehn Jahren eine beherrschende Rolle am chinesischen Aktienmarkt spielten, wie Energie und Telekommunikation, haben heute nur noch ein relativ geringes Gewicht. Von zunehmender Bedeutung sind dagegen Wachstumsbranchen wie Technologie, industrielle Automatisierung, Gesundheit und andere verbraucherorientierte Sektoren.

Dieser Trend dürfte sich fortsetzen, da Peking innovative Entwicklungen fördert (2020 wurde ein rekordhoher Anteil des Bruttoinlandsprodukts in Forschung und Entwicklung investiert) und den Binnenkonsum als Schlüsselelement der wirtschaftlichen Zukunftsstrategie des Landes sieht.

Einige der renommiertesten chinesischen Unternehmen, die in den Leitindizes ein dominantes Gewicht haben, werden den meisten Anlegern aus Berichten in den Medien bekannt sein. Wer jedoch bereit ist, den chinesischen Markt intensiver zu erkunden, hat gute Chancen, weniger bekannte Unternehmen zu entdecken, die vielleicht die Börsenstars von morgen sein werden und geduldige Anleger durch langfristige Wertsteigerung reich belohnen könnten. In den Status quo zu investieren, ist in dem von rapidem Wandel geprägten Marktumfeld schlicht keine Option. Weitere Ansichten von T. Rowe Price finden Sie hier.

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