Auch Leiter Beihilfekasse Zusatzversorgungskasse der Stadt Köln wechselt Geschäftsführer

Philipp Kellersmann

Philipp Kellersmann: Er folgt bei der Stadt Köln auf Thomas Blaeser. Foto: Stadt Köln

Die Zusatzversorgungskasse der Stadt Köln hat mit Philipp Kellersmann einen neuen Geschäftsführer. Der 46-Jährige ist zudem Leiter der Beihilfekasse. Das gab die Stadt Köln bereits im vergangenen Jahr bekannt. Er folgt auf Thomas Blaeser, den bisherigen Leiter der Kasse. Blaeser wechselte im September 2021 in die Kämmerei der Stadt.

Kellersmann arbeitete erst für eine Versicherung, dann in kommunaler Versorgungskasse

Kellersmann setzte sich demnach ein einem Auswahlverfahren durch. Von 2002 bis 2017 arbeitete der Diplom-Kaufmann bei Axa als Spezialist für wertorientierte Steuerung und später als Assistent des Vorstandsvorsitzenden. Ab 2006 baute er in leitender Funktion das Risikomanagement und Controlling für Kapitalanlagen auf. Von 2012 bis 2016 arbeitete Kellersmann in der Pariser Axa-Zentrale als Leiter für das Management des Investmentrisikos Investment Risk Management und war Mitglied des Kapitalanlageausschusses der AXA Gruppe.

Im Jahr 2018 wechselte er von Axa in den Bereich der kommunalen Versorgungskassen und leitete den Fachbereich Finanzen und Kapitalanlage der Kommunalbeamtenversorgungskasse Nassau und der Zusatzversorgungskasse für die Gemeinden und Gemeindeverbände in Wiesbaden.


Das Team der Zusatzversorgungskasse der Stadt Köln soll perspektivisch auf eine Größe von rund 30 Mitarbeitenden wachsen. Die Kasse betreut derzeit etwa 100.000 Personen und rund 40 kommunale Arbeitgeber des Konzerns Stadt Köln, das Gesamtvermögen beträgt derzeit etwa 1,5 Milliarden Euro. Die Beihilfekasse der Stadt Köln ist mit rund 45 Mitarbeitenden eine größten kommunalen Beihilfestellen des Landes Nordrhein-Westfalen und wird als städtisches Sondervermögen mit einem jährlichen Geschäftsvolumen von rund 57 Millionen Euro geführt.