Wechsel zum 1. Juli 2023 Private Bankerin rückt in den Vorstand der Zürcher Kantonalbank auf

Silvia Richter und Christian Nemeth

Silvia Richter und Christian Nemeth: Bald gemeinsam im Vorstand der Zürcher Kantonalbank Österreich. Foto: Zürcher Kantonalbank Österreich

Der Vorstand der Zürcher Kantonalbank Österreich (ZKB) wird sich im kommenden Jahr verändern. Der bisherige Vorsitzende Hermann Wonnebauer geht in den Ruhestand und scheidet zum 30. Juni 2023 aus dem Vorstand aus. Investmentchef Christian Nemeth, seit 2016 Vorstandsmitglied, übernimmt den Vorsitz. Silvia Richter, Direktorin Private Banking am Standort Wien, rückt zum 1. Juli in das Leitungsorgan auf.

Private Bankerin Richter bleibt Leiterin in Wien

Richter (52) wird im Vorstand den Verantwortungsbereich Private Banking (Ressort Markt) von Wonnebauer übernehmen. Die Bankerin ist seit 2015 Teil der Zürcher Kantonalbank Österreich und war zuvor für die Hottinger & Partner, Sal. Oppenheim & Cie. sowie die Merrill Lynch International Bank tätig. Wie die ZKB auf Nachfrage mitteilte, wird Richter weiterhin das Private Banking in Wien leiten.

 

 

Der 64-jährige Wonnebauer tritt mit Ende des ersten Halbjahrs 2023 seinen Ruhestand an. Er ist seit 2011 im Vorstand der Zürcher Kantonalbank Österreich AG tätig und seit 2019 Vorsitzender des Vorstandes. Der Private Banker wird der Bank nach dem Ausscheiden aus dem Vorstand weiter als Konsulent zur Verfügung stehen.

Den Vorsitz übernimmt ab 1. Juli 2023 Christian Nemeth (53). Er ist seit 2016 Mitglied des Vorstandes. Nemeth war nach seinem Einstieg bei der Privatbank im Jahr 2011 zunächst Bereichsleiter Asset Management und Chief Investment Officer (CIO). Zuvor war er als CIO für die Bank Sal. Oppenheim jr. & Cie. (Österreich) sowie in verschiedenen Positionen für Capital Invest und die Creditanstalt-Bankverein tätig. Der Vorstand wird komplettiert durch Michael Walterspiel, der weiter den Marktfolge-Bereich verantwortet.