Kommt vom Bankhaus Zürcher Kantonalbank übernimmt Complementa und installiert Geschäftsführer

Heinz Rothacher übergibt zum September die Leitung von Complementa an einen langjährigen Manager der Zürcher Kantonalbank und wechselt in den Verwaltungsrat.

Heinz Rothacher übergibt zum September die Leitung von Complementa an einen langjährigen Manager der Zürcher Kantonalbank und wechselt in den Verwaltungsrat. Bildquelle: Complementa

Die Zürcher Kantonalbank (ZBK) hat Complementa gekauft. Durch die Akquisition des auf Investment-Reporting-Services spezialisierten Unternehmens, das in Deutschland erst kürzlich die eigene Bafin-Lizenz nach nur wenigen Monaten wieder abgegeben hatte, will das Geldhaus Kompetenzen im Custody-Bereich ausbauen. Laut Pressemitteilung investiert das Bankhaus verstärkt in diese Diesntleistungen, die institutionelle Kunden, aber vermögende Privatpersonen nutzen.

Im Geschäftsbereich Custody Services verwahrt und administriert die Bank global Vermögenswerte. Dazu kommt das unabhängige Investment Reporting, das die Zürcher Kantonalbank bereits seit 2006 in Zusammenarbeit mit Complementa ihren Kundenanbietet.

Langjähriger Geschäftsführer wechselt in den Verwaltungsrat

Complementa bleibt nach dem Kauf ein eigenständiges Unternehmen. Die aktuellen Mitarbeitenden bleiben in ihren Funktionen. Es ist kein Stellenabbau oder Transfer von Aufgaben zur ZKB geplant. Der primäre Standort bleibt in St. Gallen. Mit dem Zukauf einher geht eine langfristige Nachfolgeregelung des heutigen CEO Heinz Rothacher – er wird ab 1. September 2024 weiterhin als Verwaltungsrat dem Unternehmen zur Verfügung stehen. Am 1. September 2024 wechselt Markus Wirth, aktuell Leiter Custody bei der Zürcher Kantonalbank, als neuer Geschäftsführer zur Complementa. 

„Institutionelle Investoren und Family Offices vertrauen auf uns als erfahrene und zuverlässige Partnerin im Bereich Investment Reporting. Mit der nun getroffenen Lösung gewährleisten wir die reibungslose Fortsetzung dieser häufig langjährigen Kundenbeziehungen und setzen ein Zeichen für Kontinuität und Stabilität“, sagt Rothacher zu der Übernahme.

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