Wohnungssuche für Studenten Die teuersten und günstigsten Uni-Städte Deutschlands

Wohnungssuche für Studenten: Die teuersten und günstigsten Uni-Städte Deutschlands

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Aufgepasst bei Wahl der Universität. Die Wohnungssuche zum Semesterstart kann sich schwierig gestalten. Und grundsätzlich wird Wohnen für Studierende immer teurer. Das hat eine Untersuchung des Moses Mendelssohn Instituts im Auftrag des Projektentwicklers GBI ergeben. Mit Hilfe des Immobilienportals WG-Gesucht.de wurde anhand von 23 Faktoren für alle deutschen Universitätsstädte mit über 5.000 Studierenden ein sogenannter Anspannungs-Index berechnet. Berücksichtigt wurden dabei unter anderem die WG-Preise, das Immobilien-Angebot, die Entwicklung der Studierenden- und Erstsemester-Zahlen sowie die Altersstruktur der Bewohner. "Seit 2013 stieg der Anspannungs-Index deutschlandweit kontinuierlich an, deutich überschnittlich in den großen Metropolen und in international anerkannten Universitätsstädten", sagt Stafn Brauckmann, Direktor des Moses Mendelssohn Instituts.

Den Höchstwert von 100 Punkten hat zwar keine Stadt erreicht, München liegt mit 79 Punkten allerdings nicht weit entfernt auf Platz 1 der teuersten Uni-Städte. Auf den Plätzen 2 und 3 folgen Frankfurt (77,5 Punkte) und Köln (76 Punkte). Im Schnitt kostet ein Zimmer in einer Wohngemeinschaft, der verbreitetsten Wohnform der Studierenden, zum Semesterstart 349 Euro. Im vergangenen Jahr waren es noch 330 Euro. In München müssen Studenten im Schnitt bereits satte 560 Euro für ein Zimmer auf den Tisch legen. Das hält sie jedoch nicht davon ab, in die Landeshauptstadt Bayerns zu ziehen. "Studierende haben genaue Vorstellungen von ihrem Lebensumfeld“, so Brauckmann. Trotz eines begrenzten Budgets ziehen sie nicht automatisch in günstige Quartiere. Für eine entsprechende Lage mit gutem Angebot an Kneipen, Kultur und anderen passenden Freizeit-Angeboten sind sie bereit, bei Ausstattungsmerkmalen oder Größe der Wohnung Kompromisse einzugehen. Brauckmann: "Schon wenige hundert Meter Lage-Unterschied lassen die Studierenden zu anderen Entscheidungen kommen.“