Wohnungen kaufen und vermieten Neuer Immobilienfonds von Patrizia schon gut gefüllt

Das Elbufer in Dresden: Der neue Immobilienfonds von Patrizia investiert auch in der sächsischen Landeshauptstadt.  | © Pixabay

Das Elbufer in Dresden: Der neue Immobilienfonds von Patrizia investiert auch in der sächsischen Landeshauptstadt. Foto: Pixabay

Die Nachfrage institutioneller Anleger nach Mietwohnungen reißt nicht ab. Nun schickt das börsennotierte Immobilien-Investmentunternehmen Patrizia für diese Zielgruppe einen neuen Fonds für Wohnimmobilien ins Rennen, den Patrizia Living Cities Residential Fund („Living Cities“). Die Immobilienspezialisten von Patrizia wollen das Geld der Anleger in Metropolregionen in Europa investieren.

Wie die Gesellschaft mit Sitz in Augsburg erläutert, verfolgen die Manager dieses offenen Immobilienfonds eine sogenannte Core-Strategie. Core-Immobilien zeichnen sich durch ihre erstklassige Lage und zahlungskräftige Mieter aus. Aber auch Studentenappartments stehen auf dem Einkaufszettel von Patrizia. 

Patrizia hat den Fonds bereits institutionellen Anlegern vorgestellt. Vom Start weg liegen Immobilien im Wert von 650 Millionen Euro im Portfolio, finanziert durch Geldgeber aus Europa und Asien. Zum Immobilienbestand gehören 1.198 privat vermietete Wohnungen auf einer Gesamtmietfläche von 96.500 Quadratmetern in Berlin, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und Stuttgart.

Die Fondsmanager dürfen auch höhere Risiken eingehen, wie sie mit Projektentwicklungen verbunden sind. Konkret hat Patrizia in München ein Bauvorhaben auf einer Fläche von 14.200 Quadratmetern gekauft. Dort sollen im kommenden Jahr 192 Wohnungen entstehen. Auch in Kopenhagen hat der Fonds eine Projektentwicklung angekauft. Ebenso wie das Projekt in München soll auch dieses Bauvorhaben, bei dem auf einer Fläche von etwa 8.500 Quadratmetern 76 Wohnungen geplant sind, 2020 fertig sein. Anschließend sollen die Wohnungen vermietet werden. 

Patrizia will nun schnell weitere Objekte kaufen. Schon im nächsten Jahr soll der Wert des Portfolios auf eine Milliarde Euro steigen. Patrizia verspricht sich von dem Portfolio stabile Einnahmen für die Anleger, betont zugleich aber auch die Aussicht auf langfristiges Kapitalwachstum. 

Wohnimmobilien sind in Zeiten von Nullzinsen als stabiler Ertragsbringer weiterhin sehr gefragt. In der vergangenen Woche berichtete die Pensionskasse Soka-Bau von einem Bauvorhaben in Leipzig. Gemeinsam mit dem Projektentwickler AOC bauen die Wiesbadener in der sächsischen Metropole Wohnimmobilien.