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Erste Asset Management „Wir setzen auf Unternehmen, die für mehr Nachhaltigkeit eintreten“

Fondsmanager Alexander Weiss, Erste Asset Management Foto: Erste Asset Management

Herr Weiss, Sie definieren „Impact" in Artikel-9-Fonds abweichend von vielen anderen Asset Managern. Warum? Und wie lautet konkret Ihre Definition?

Alexander Weiss: Den Begriff Impact Investing gibt es schon länger und er ist gewissermaßen die „eierlegende Wollmilchsau“ des Investierens. Die Theorie besagt, dass man wie bei anderen Investments nach einer Generierung wettbewerbsfähiger Renditen strebt, ESG-Risiken beachtet und diese zu mindern versucht. Hinzu kommt der eigentliche Impact – die Erbringung messbarer, hochwirksamer Lösungen.

In der Praxis definieren wir bei Erste Asset Management Impact-Fonds als spezifische Anlagestrategien mit ökologischem oder sozialem Fokus. Der soziale und ökologische Fortschritt soll gezielt vorangetrieben werden und dient als zentrale Entscheidungsgröße in unseren Fonds. Im Falle von ERSTE WWF STOCK ENVIRONMENT und ERSTE GREEN INVEST liegt hier der Fokus, wie der Name schon sagt, auf den ökologischen Kriterien. Der Impact wird dabei sichtbar gemacht und laufend berichtet – in unserem Fall veröffentlichen wir auf den Websites Berechnungen zum erzielten Impact. Im Fall des ERSTE WWF STOCK ENVIROMENT erfolgt dieser Schritt in Abstimmung mit unserem Partner WWF Österreich.

Wie gehen Sie bei Ihrem Analyseprozess für ihre Impact Investing Fonds konkret vor? Welchen Impact auf Umwelt und Gesellschaft erzielen Ihre Investments?

Weiss: Der Analyseprozess der Artikel 9-Fonds zielt darauf ab, jene Unternehmen zu finden, die einen positiven Einfluss auf die Ökosysteme der Erde sowie unsere Gesellschaft haben und die Transition hin zu zeitgemäßen, nachhaltigen Produkten und Prozessen unterstützen. Bei unseren Umweltfonds stehen unter anderem Themen wie erneuerbare Energie, Lösungen zur nachhaltigen Verwendung von Wasser sowie Recycling im Fokus.

Die im ERSTE WWF STOCK ENVIRONMENT investierten Unternehmen leisten einen großen Beitrag zur Nachhaltigkeit unserer Umwelt: Beispielsweise konnten durch Unternehmen, die im Fonds investiert sind, allein im Jahr 2020 – durch neu installierte erneuerbare Energiequellen ­– mehr als 1,1 Milliarden Tonnen CO2 eingespart werden. Außerdem konnten durch Recyclinglösungen 31 Millionen Tonnen an Abfall eingespart und 28,7 Millionen Menschen mit sauberem Trinkwasser versorgt werden.

Zusätzlich verzichtet die Erste Asset Management auf einen Teil der Verwaltungsgebühr des Fonds, um nachhaltige Projekte des WWF Österreich zu fördern. Insgesamt flossen so schon über 5 Millionen Euro an Projekte des WWF Österreich – vom Wasserschutz in Österreich bis hin zum Artenschutz in Südostasien. Deutsche Anleger können über den Feeder-Fonds ERSTE STOCK ENVIRONMENT in den ERSTE WWF STOCK ENVIRONMENT investieren.

Sie investieren im Rahmen ihres Artikel-9-Fonds nicht in Big-Tech Unternehmen wie Microsoft, Alphabet oder Nvidia. Verzichten Sie hier nicht vorschnell auf Performance?

Weiss: Für unsere Umweltfonds kommen die „Tech-Giganten“ nicht in Frage. Das soll natürlich nicht bedeuten, dass diese aus Nachhaltigkeitssicht schlecht sind. Die Technologieunternehmen haben oft ein nachhaltiges Geschäftsmodell, beziehen Grünstrom für Datenzentren, setzen Schritte für höhere Mitarbeiterzufriedenheit um, etc. In unserem Fokus liegen aber die Unternehmen, welche die nachhaltige Transformation vorantreiben. Wir setzen auf Unternehmen, die entschieden für mehr Nachhaltigkeit eintreten. Also beispielsweise Erzeuger von Grünstrom oder Hersteller von Solarpaneelen. Also eher jene Firmen, die die Datenzentren von „Big Tech“ mit Grünstrom versorgen. Wir sind der festen Überzeugung, dass die nachhaltige Ausrichtung der Wirtschaft eines der zentralen Themen bleibt und Wachstumspotenzial beinhaltet. Vor diesem Hintergrund sehen wir langfristig keinen Verlust und Vorteile bei der Performance.

Müsste man „vernünftige“ (enger gefasste Kriterien) von „verwässerten“ (weiter gefasste Kriterien) Artikel-9-Fonds in der Branche nicht deutlicher unterscheiden? Inwieweit lassen sich „vernünftige“ Artikel-9-Fonds überhaupt mit regulären Indizes vergleichen?

Weiss: Die nachhaltigkeitsbezogenen Offenlegungspflichten im Finanzdienstleistungssektor sind ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Im Optimalfall können sich Investoren selbst ein Bild über die Anlagestrategien verschiedener Fonds machen, um den Unterschied zu erkennen. Das ist jedoch nicht immer einfach, die Regulatorik lässt momentan noch viel Spielraum für Interpretation zu.

Wir wissen jedoch, dass wir uns am oberen Ende der Nachhaltigkeits-Skala befinden und wurden dafür auch schon mehrfach ausgezeichnet – zuletzt Im Februar 2023 von Ecoreporter als „nachhaltigster jemals getesteter Fonds“. Der Vergleich mit gängigen Indizes ist bei solchen thematischen Fonds in der Tat schwierig, da die Anlagestrategien sowie die Investmentuniversen sehr eingeschränkt und individuell sind. Man könnte sich natürlich am Ende des Jahres ansehen, wie die Fonds im Vergleich zu Indizes abgeschnitten haben, jedoch lässt diese Betrachtung keine Einschätzung der Manager-Performance zu, und die Vergleichbarkeit über die Zeit macht auch wenig Sinn, da nicht Äpfel mit Äpfeln verglichen werden. Langfristig sind wir überzeugt, dass wir mit unseren thematischen Artikel-9-Fonds den breiten Markt outperformen können, was wir in der Vergangenheit auch schon bewiesen haben.

Sie unterhalten eine Kooperation mit dem WORLD WIDE FUND FOR NATURE in Österreich. Was umfasst diese Zusammenarbeit und wie wirkt sich diese auf Ihr Fondskonzept aus?

Weiss: Die Kooperation mit dem WWF Österreich existiert mittlerweile schon seit 17 Jahren und geht natürlich über die Erwähnung im Namen des ERSTE WWF STOCK ENVIRONMENT hinaus. Im Rahmen der Partnerschaft wurde die Anlagestrategie, also die Positiv- und die Ausschlusskriterien für die Aufnahme in das Anlageuniversum des Fonds in Zusammenarbeit mit dem WWF Österreich definiert und laufend weiterentwickelt. Die Unternehmen müssen dabei vordergründig bestimmte Umweltfaktoren erfüllen, aber auch soziale Aspekte wie zum Beispiel Arbeitssicherheit und Menschenrechte werden berücksichtigt. Zudem wurde für den gemeinsamen Fonds ein Umweltbeirat aus Spezialisten und WWF-Experten installiert. Dieser stellt sicher, dass strenge ökologische und soziale Kriterien bei der Aktienauswahl eingehalten werden – sprich, wenn wir in einen neuen Titel investieren wollen, muss zuerst der Umweltbeirat die Zustimmung zur Aufnahme des Titels in das Investmentuniversum des Fonds erteilen.

Der WWF hat hierbei auch ein Veto-Recht, das heißt: Wenn der WWF die Aktie für nicht nachhaltig genug befindet, überstimmt er den restlichen Umweltbeirat. Der erwähnte Prozess erklärt auch die extreme Strenge bei der Gestaltung unserer Investments und unseres Investment-Universums – bei uns wird zuerst geprüft, ob die Firma ein Nachhaltigkeits-„Pure Play“ ist, erst dann kommt die finanzielle Analyse.

 

 

Bitte beachten Sie, dass die Geldanlage in Wertpapieren neben den geschilderten Chancen auch Risiken birgt.

Hinweise ERSTE GREEN INVEST

Vorteile für Anlegerinnen und Anleger

  • Breit gestreute Veranlagung in Aktien der globalen Aktienmärkte
  • Partizipation an ökologisch, ethisch und sozial agierenden Unternehmen
  • Aktive Selektion von Titeln, bei denen auf Basis eines vordefinierten Auswahlprozesses ein besonderer Umweltnutzen identifiziert wurde
  • Chance auf attraktive Wertsteigerung

Zu beachtende Risiken

  • Der Kurs des Fonds kann stark schwanken.
  • Aufgrund der Anlage in Fremdwährungen kann der Fondswert durch Wechselkursänderungen belastet werden.
  • Kapitalverlust ist möglich.
  • Risiken, die für den Fonds von Bedeutung sein können, sind insb.: Kredit- und Kontrahenten-, Liquiditäts-, Verwahr-, Derivatrisiko sowie operationelle Risiken. Umfassende Informationen zu den Risiken des Fonds sind dem Prospekt bzw. den Informationen für Anleger gem. § 21 AIFMG, Abschnitt II, Kapitel „Risikohinweise“ zu entnehmen.

Weitere Ausführungen zur nachhaltigen Ausrichtung des ERSTE GREEN INVEST sowie zu den Angaben gemäß Offenlegungs-Verordnung (Verordnung (EU) 2019/2088) und Taxonomie-Verordnung (Verordnung (EU) 2020/852) sind dem aktuellen Prospekt, Punkt 12 und Anhang „Nachhaltigkeitsgrundsätze“ zu entnehmen. Bei der Entscheidung, in den ERSTE GREEN INVEST zu investieren, sollten alle Eigenschaften oder Ziele des ERSTE GREEN INVEST berücksichtigt werden, wie sie in den Fondsdokumenten beschrieben sind.

Hinweise ERSTE WWF STOCK ENVIRONMENT

Vorteile für Anlegerinnen und Anleger

  • Breite Streuung in Unternehmen der Umweltbranche schon mit geringem Kapitaleinsatz.
  • Unterstützung der Umweltschutzprogramme des WWF durch die Erste AM.
  • Chancen auf attraktive Wertsteigerung.
  • Der Fonds eignet sich als Beimischung zu einem bestehenden Aktienportfolio und ist für einen langfristigen Substanzzuwachs bestimmt.

Zu beachtende Risiken

  • Der Fondspreis kann stark schwanken (hohe Volatilität).
  • Aufgrund der Anlage in Fremdwährungen kann der Anteilwert in Euro durch Wechselkursänderungen belastet werden.
  • Kapitalverlust ist möglich.
  • Risiken, die für den Fonds von Bedeutung sein können, sind insb.: Kredit- und Kontrahenten-, Liquiditäts-, Verwahr-, Derivatrisiko sowie operationelle Risiken. Umfassende Informationen zu den Risiken des Fonds sind dem Prospekt bzw. den Informationen für Anleger gem. § 21 AIFMG, Abschnitt II, Kapitel „Risikohinweise“ zu entnehmen.

Weitere Ausführungen zur nachhaltigen Ausrichtung des ERSTE WWF STOCK ENVIRONMENT sowie zu den Angaben gemäß Offenlegungs-Verordnung (Verordnung (EU) 2019/2088) und Taxonomie-Verordnung (Verordnung (EU) 2020/852) sind dem aktuellen Prospekt, Punkt 12 und Anhang „Nachhaltigkeitsgrundsätze“ zu entnehmen. Bei der Entscheidung, in den ERSTE WWF STOCK ENVIRONMENT zu investieren, sollten alle Eigenschaften oder Ziele des ERSTE WWF STOCK ENVIRONMENT berücksichtigt werden, wie sie in den Fondsdokumenten beschrieben sind.

Disclaimer
Hierbei handelt es sich um eine Werbemitteilung. Sofern nicht anders angegeben, Datenquelle Erste Asset Management GmbH. Unsere Kommunikationssprachen sind Deutsch und Englisch. Der Prospekt für OGAW-Fonds (sowie dessen allfällige Änderungen) wird entsprechend den Bestimmungen des InvFG 2011 idgF erstellt und im „Amtsblatt zur Wiener Zeitung“ veröffentlicht. Für die von der Erste Asset Management GmbH verwalteten Alternative Investment Fonds (AIF) werden entsprechend den Bestimmungen des AIFMG iVm InvFG 2011 „Informationen für Anleger gemäß § 21 AIFMG“ erstellt. Der Prospekt, die „Informationen für Anleger gemäß § 21 AIFMG“ sowie das Basisinformationsblatt sind in der jeweils aktuell gültigen Fassung auf der Homepage www.erste-am.com jeweils in der Rubrik Pflichtveröffentlichungen abrufbar und stehen dem/der interessierten Anleger:in kostenlos am Sitz der jeweiligen Verwaltungsgesellschaft sowie am Sitz der jeweiligen Depotbank zur Verfügung. Das genaue Datum der jeweils letzten Veröffentlichung des Prospekts, die Sprachen, in denen das Basisinformationsblatt erhältlich ist, sowie allfällige weitere Abholstellen der Dokumente, sind auf der Homepage www.erste-am.com ersichtlich. Eine Zusammenfassung der Anlegerrechte ist in deutscher und englischer Sprache auf der Homepage www.erste-am.com/investor-rights abrufbar sowie bei der Verwaltungsgesellschaft erhältlich.
Die Verwaltungsgesellschaft kann beschließen, die Vorkehrungen, die sie für den Vertrieb von Anteilscheinen im Ausland getroffen hat, unter Berücksichtigung der regulatorischen Vorgaben wieder aufzuheben.
Umfassende Informationen zu den, mit der Veranlagung möglicherweise verbundenen Risiken sind dem Prospekt bzw. „Informationen für Anleger gemäß § 21 AIFMG“ des jeweiligen Fonds zu entnehmen. Ist die Fondswährung eine andere Währung als die Heimatwährung des/der Anleger:in, so können Änderungen des entsprechenden Wechselkurses den Wert der Anlage sowie die Höhe der im Fonds anfallenden Kosten - umgerechnet in die Heimatwährung - positiv oder negativ beeinflussen.
Diese Unterlage dient als zusätzliche Information für unsere Anleger:innen und basiert auf dem Wissensstand der mit der Erstellung betrauten Personen zum Redaktionsschluss. Unsere Analysen und Schlussfolgerungen sind genereller Natur und berücksichtigen nicht die individuellen Bedürfnisse unserer Anleger:innen hinsichtlich des Ertrags, steuerlicher Situation oder Risikobereitschaft. Die Wertentwicklung der Vergangenheit lässt keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Fonds zu. Der öffentliche Vertrieb von Anteilen der genannten Fonds in Deutschland wurde gemäß Deutsches Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, Bonn, angezeigt. Zahl- und Informationsstelle in Deutschland ist HSBC Trinkaus & Burkhardt AG, Königsallee 21 - 23, D - 40212 Düsseldorf. Bei der deutschen Zahl- und Informationsstelle können Rücknahmeanträge für Anteile am/an den Fonds eingereicht und die Rücknahmeerlöse, etwaige Ausschüttungen sowie sonstige Zahlungen durch die deutsche Zahlstelle an die Anteilinhaber:innen auf deren Wunsch in bar in der Landeswährung ausgezahlt werden. Alle erforderlichen Informationen für die Anleger:innen vor und auch nach Vertragsabschluss - die Fondsbestimmungen, der Prospekt, die „Informationen für Anleger gemäß § 21 AIFMG“ bzw. das Basisinformationsblatt, die Jahres- und Halbjahresberichte - sind ebenfalls bei der deutschen Zahl- und Informationsstelle kostenlos erhältlich. Die Ausgabe- und Rücknahmepreise der Anteile werden in Deutschland in elektronischer Form auf der Internetseite unter www.erste-am.com (sowie zusätzlich unter www.fundinfo.com) veröffentlicht. Etwaige sonstige Informationen an die Anteilinhaber:innen werden im „Bundesanzeiger“, Köln, veröffentlicht.

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