Strategie Private Banking Wie die Oberbank vermögende Kunden in Deutschland betreut

Andreas Zachmann (l.) und Maximilian Lederle, Private-Banking-Entscheider der Oberbank in Deutschland

Andreas Zachmann (l.) und Maximilian Lederle, Private-Banking-Entscheider der Oberbank in Deutschland: Zachmann leitet das Private Banking der Region Süddeutschland, Lederle ist seit Februar 2021 sein neuer Stellvertreter. Foto: Oberbank

Maximilian Lederle trägt seit 1. Februar 2021 bei der Oberbank zusätzlich Verantwortung als stellvertretender Leiter Private Banking Süddeutschland. Er arbeitet seit 2017 für das österreichische Institut in München, zunächst als Vermögensberater für Firmen- und Privatkunden, später als Private-Banking-Berater. Lederle ist gelernter Bankkaufmann und startete seine Laufbahn 2009 als Privat- und Vermögensberater bei der Unicredit. Er besitzt zudem einen Studienabschluss in Betriebswirtschaftslehre und die Zusatzqualifikation zum Generationenmanager von der Frankfurt School.

Generell ist die Oberbank im Private Banking hierzulande breit aufgestellt: Am Standort München zählt die deutsche Niederlassung fünf Kundenberater in ihrer Private-Banking-Einheit. In der bayrischen Landeshauptstadt samt Umland berät man die größte Zahl vermögende Privatkunden, erklärt Robert Dempf, Leiter der Oberbank-Niederlassung Deutschland, im Gespräch mit der Redaktion. München ist so etwas wie das Epizentrum der Private-Banking-Region Süddeutschland, deren Leitung Andreas Zachmann innehat. Die weiteren Regionen sind Süd-Westdeutschland, wo Michael Neudörffer das Private Banking leitet, und Deutschland Mitte, in der Simon Bauer der Leiter Private Banking ist.

Insgesamt betreiben die Österreicher mit ihrer Zweigniederlassung hierzulande 42 Filialen, von Karlsruhe bis Passau, über Mainz, Hanau oder Aschaffenburg bis hinüber in den Osten der Republik nach Jena, Halle (Saale) und Leipzig. „Zwei Filialen teilen sich einen Private Banker“, beschreibt Dempf das Prinzip der schnellen Eingreiftruppe im Private Banking, die rund 25 Berater umfasst. „Unsere Private Banker treten im Tandem gemeinsam mit dem Firmenkundenberater vor Ort beim Kunden auf“, erklärt Erich Stadlberger, Abteilungsleiter Private Banking & Asset Management der Gesamtaktivitäten der Oberbank. „Wir haben einen guten Zugang zu Inhabern mittelständischer Unternehmen, die gerade in der niedrigen Zinslandschaft Beratung in Vermögensfragen benötigen“, ergänzt Dempf.

Das Produktspektrum der Oberbank im Private Banking umfasst selbst gemanagte Produkte. Ab 100.000 Euro Vermögen erhalten Kunden eine Vermögensverwaltung im Fondsmantel, die sogenannten Premium-Strategien. Ab 500.000 Euro Anlagesumme kommen Oberbank-Kunden in den Genuss einer individuellen Vermögensverwaltung, seit rund einem Jahr auch als nachhaltige Variante erhältlich. Ab 10 Millionen Euro Vermögen bietet die Oberbank zudem die Auflage von Spezialfonds.

Grundsätzlich will die Oberbank im Private Banking die deutschen Kunden dort abholen, wo sie stehen. Es komme dabei auf die einfachen Sachen an, um in der Beratung zu überzeugen, so Stadlberger. Das könne ein freundliches Telefonat sein oder einfach gute Erreichbarkeit. Die vermögenden Kunden den Oberbank-Geist spüren lassen, nennt Stadlberger diese Strategie.