Die Zahl der Hochvermögenden wächst nach den Erkenntnissen der UBS rasch. 2025 stieg die Zahl der Milliardäre um insgesamt 287, die der Selfmade-Milliardäre immerhin um 196. Die Zahl der unternehmerischen Aufsteiger ist laut den Studienmachern der zweithöchste Wert seit Beginn der jährlichen Auswertung.
Aktuell verfügen 2.919 Milliardäre über zusammen 15,8 Billionen US-Dollar. Das entspricht einem Plus von 13 Prozent binnen eines Jahres. Das sei besonders in den USA, China und Deutschland zu sehen, als wesentliche Faktoren nennen die Autoren die Technologierally, wirtschaftliche Innovation und den größten Vermögenstransfer zwischen Generationen der Geschichte.
Erben ebenfalls auf Rekordniveau
Erbschaften im Wert von 298 Milliarden US-Dollar haben 91 Personen neu in den Club der Milliardäre befördert. Auch dies ist laut U-Analyse ein Rekord. Westeuropa dominiert in diesem Fall: Dort kamen 48 Erben neu hinzu mehr als ein Drittel des weltweiten Erbsumme entfällt auf die Region.
Der Blick nach vorn zeigt die Dimension des Transfers: Bis 2040 werden nach UBS-Angaben mindestens 5,9 Billionen US-Dollar vererbt. Nahezu die Hälfte dieses Betrages übertragen Vermögende in den USA auf ihre Kinder. Auch Indien und China werden dabei eine große Rolle spielen, so die Studienautoren.
Der Reichtum bleibt nicht zwingend am Herkunftsort, wie aus dem UBS-Report hervorgeht: 36 Prozent der Milliardäre haben demzufolge bereits ihren Wohnsitz verlegt, weitere 9 Prozent erwägen es – oft aus Steuer-, Lebensqualitäts- oder geopolitischen Gründen. Die Konzentration des Vermögens könnte sich aus diesem Grund künftig regional verschieben.
Die wichtigste Ziel der Hochvermögenden: 82 Prozent der Befragten wünschen sich, dass ihre Kinder „unabhängig erfolgreich“ werden, statt bloß vom Vermögen leben.
KI und Klimawandel rangieren bei der Next Gen ganz oben
Die Topthemen der neuen Generation: Künstliche Intelligenz mit 75 Prozent und Klimawandel mit 55 Prozent stehen bei der nächsten Generation ganz oben auf der Agenda.
Was bedeutet der diesjährige Report nun für das Wealth Management? Den UBS-Autoren zufolge
sprechen die Ergebnisse für mehr internationales Denken, langfristige Planung und generationenübergreifende Strategien, um bei den Mandanten der nächsten Generation erfolgreich zu sein.