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Pestizide und ihre Langzeitrisiken Wie Anleger die biologische Vielfalt bewahren helfen

Honigbienen

Honigbienen: Die fünf größten Agrochemie-Konzerne erwirtschaften 10 Prozent ihrer Einnahmen mit dem Export von Neonicotinoiden und bienengefährlichem Fipronil. Ihre Hauptmärkte sind Schwellenländer. Foto: imago images / Future Image

Im Jahr 2020 kündigte der größte Hersteller von Glyphosat eine Vereinbarung in Höhe von 9,6 Milliarden US-Dollar an, um eingereichte und zukünftige Klagen vor US-Gerichten beizulegen, die zum Inhalt haben, dass das Pestizid Gesundheitsprobleme verursacht hat. Im Jahr 2021 urteilte der Richter, der Betrag sei zu gering. Das sollte für Aufmerksamkeit sorgen.

Obwohl wir Pestizidhersteller nicht ausdrücklich aus unseren ESG-Portfolios ausschließen, sind die Vor- und Nachteile für Investoren und für die Biodiversität integraler Bestandteil unserer Unternehmensanalyse – und dies weit über die Chemieindustrie hinaus. In der Tat achten wir darauf, dass Lebensmittelunternehmen und Lebensmitteleinzelhändler proaktiver mit dem Einsatz von Pestiziden umgehen, da damit letztlich ein großes Reputationsrisiko verbunden ist. Die Regulierung von Pestiziden erfolgt normalerweise national oder regional, während der Markt global ist. Daher können importierte Lebensmittel Spuren von Chemikalien enthalten, deren Verwendung in dem Land, in dem das Lebensmittel verkauft wird, verboten sind.

Es ist schwer vorstellbar, wie eine zuverlässige Nahrungsmittelversorgung ohne Pestizide, ob biologisch oder synthetisch, aufrechterhalten werden könnte. Gleichzeitig kann der falsche Einsatz von Pestiziden die Umwelt – und uns – irreversibel schädigen. Doch wie lassen sich diese Konflikte bewältigen?

Klicken Sie hier zum White Paper von Candriam zu agrochemischen Langzeitrisiken: „Können tote Bienen stechen?“