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Zentraler Baustein Wie aktiver Dialog zu mehr Nachhaltigkeit beiträgt

Besprechung

Besprechung: Investoren können durch den Dialog mit Unternehmen und die Ausübung ihres Stimmrechts die Nachhaltigkeitsbemühungen fördern. Foto: IMAGO / Sven Simon

Luke Barrs, Leitender Portfoliomanager

Der Megatrend Nachhaltigkeit hat viele Treiber: Regierungen und Unternehmen schreiben sich zunehmend verantwortungsbewusstes Handeln auf die Fahnen und immer mehr Verbraucher achten bei ihren Konsumentscheidungen darauf, wo ein Produkt herkommt und was drin ist. Das gilt insbesondere für die nach 1980 geborenen, finanzkräftigen Millennials – und zwar nicht nur im Supermarkt, sondern auch bei der Geldanlage: 70 Prozent von ihnen erwarten von ihren Fondsmanagern, dass sie ESG-Kriterien in ihre Anlageentscheidung einbeziehen.

Wie rasant der Trend in Richtung nachhaltiges Investieren verläuft, lässt sich anhand von Zahlen belegen. ESG konforme Investmentfonds und ETFs verzeichneten im vergangenen Jahr ein außerordentliches Wachstum: Bis Ende November 2020 flossen knapp 40 Milliarden US-Dollar in entsprechende Anlageprodukte – mehr als doppelt so viel wie 2019, als schon sämtliche Rekorde gebrochen wurden. Dennoch: Aus unserer Sicht stehen wir erst am Anfang einer nachhaltigen Bewegung, die das Ausmaß der industriellen Revolution und die Geschwindigkeit der Digitalisierung annehmen könnte. Das bedeutet, dass ESG-Faktoren für erfolgreiches Investieren zukünftig noch wichtiger sein werden.

Steigende Nachfrage, sinkende Preise

Unternehmen, die innovative Lösungen für Nachhaltigkeitsprobleme anbieten, dürften langfristig von positiven Nachfrageeffekten profitieren. Zu finden sind sie in ganz unterschiedlichen Branchen – von Transport und Verkehr über Gebäudeeffizienz, Lebensmittel und Landwirtschaft bis hin zu Verpackungen, Recycling und Abfallwirtschaft. Zusätzlich sollten Kostenvorteile die Bemühungen unterstützen, da erneuerbare Energien und nachhaltige Produkte zunehmend kostengünstiger werden.

Die USA ist unter der Biden-Administration dem Pariser Klimaabkommen wieder beigetreten. Gleichzeitig versuchen einige der größten Unternehmen, ihre Lieferketten CO2-neutral zu gestalten. Firmen, die ihre Geschäftspraktiken mit den fünf wichtigsten ökologischen Themen in Einklang bringen können, könnten langfristig über starke Wachstumsaussichten verfügen. Diese umfassen: Erneuerbare Energie, Ressourceneffizienz, nachhaltiger Konsum und nachhaltige Herstellung, Kreislaufwirtschaft und verantwortungsbewusster Umgang mit Wasser.

Immer mehr Konzerne setzen sich Standards in den ESG-Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung. Das löst häufig eine Kettenreaktion aus, denn die neuen Nachhaltigkeitsziele zwingen ihre Lieferanten unter Umständen dazu, sich den neuen Geschäftspraktiken anzupassen. Wenn sich die finanziellen Auswirkungen deutlicher abzeichnen, dürfte die Kluft größer werden: Zwischen Unternehmen, die in Sachen ESG führend sind – und denen, die hinterherhinken.

Dialog mit den Unternehmen als zentraler Baustein

Am besten lassen sich ESG-Chancen unserer Einschätzung nach mit einem aktiven Ansatz nutzen, der auf einer umfassenden Analyse und dem Dialog mit dem Unternehmen basiert. So können die Datenprobleme überwunden werden, die bei passiven Ansätzen zu Fehlern führen. Die Offenlegungen von Unternehmen werden zwar besser, doch sie sind nach wie vor begrenzt und auf die Vergangenheit gerichtet. Auch die Daten von Drittanbietern sind auf das beschränkt, was seitens der Konzerne gemeldet wurde – 70 Prozent der ESG-Kennzahlen werden nur zu 20 Prozent offengelegt –, und können aufgrund von uneinheitlichen Ratings der Anbieter verwirrend sein. Auch Größe halten wir für wichtig, um angemessene Ressourcen für Research und den Dialog mit Unternehmen bereitstellen zu können, Zugang zu Unternehmen zu gewährleisten und eine einflussreichere Stimme zu haben, mit der positive Veränderungen bewirkt werden können.

Wichtige Informationen:

Bei diesem Dokument handelt es sich um Finanzwerbung, die von der Goldman Sachs Bank Europe SE („GSBE“), unter anderem über ihre zugelassenen Filialen, verbreitet wird. GSBE ist ein in Deutschland ansässiges Kreditinstitut und steht innerhalb des einheitlichen Aufsichtsmechanismus, der von den Mitgliedstaaten der Europäischen Union, deren amtliche Währung der Euro ist, eingeführt wurde, unter der direkten Aufsicht der Europäischen Zentralbank und in anderer Hinsicht unter der Aufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und der Deutschen Bundesbank.

Das eingesetzte Kapital ist Risiken unterworfen. Nähere Informationen zu den Risiken, die mit einer Anlage in den Teilfonds verbunden sind, entnehmen Sie bitte dem Abschnitt Risikohinweise des Verkaufsprospekts. Im vorliegenden Dokument enthaltenen Konjunktur- und Marktprognosen dienen zu Informationszwecken und gelten zum Datum des vorliegenden Dokuments. Es gibt keine Gewähr dafür, dass die Prognosen auch tatsächlich eintreffen.