Weltweite Umfrage unter Topmanagern Überregulierung ist eine Gefahrenquelle

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Die höchsten Zustimmungsraten in der Umfrage von PWC für das internationale Asset Management haben – wie schon im Vorjahr – Aussagen zur Relevanz von digitalen Datenanalysen bekommen. So bejahen 96 Prozent der befragten Vermögensverwalter, dass Daten über Kundenpräferenzen und Kundenbedürfnisse und deren Analyse mitentscheidend für den Langzeiterfolg ihrer Unternehmen sind. 91 Prozent sagen dies auch über Daten für die Finanzplanung und 90 Prozent über Daten zur Markenstärke und Unternehmensreputation. Im Gegensatz dazu bekundete nur eine Minderheit, dass die den Unternehmen für diese drei Segmente zur Verfügung stehenden Daten umfassend genug sind.

Die Diskrepanzen belegen nach Einschätzung von PWC, wie weit das Bewusstsein für Daten als strategisches Asset und Entscheidungsgrundlage im Asset Management und die dafür nötige Datenqualität auseinanderliegen. Diese Lücke zu schließen, zähle zu den größten Herausforderungen des Asset Managements in den kommenden Jahren.

Last but not least hat PWC sich bei den Top-Entscheidern auch nach dem aktuellen Stand im Bereich Künstliche Intelligenz (KI) erkundigt. Eine große Mehrheit von 90 Prozent der Asset-Management-Führungskräfte glaubt, dass der Markt sich in den kommenden fünf Jahren durch Künstliche Intelligenz signifikant verändern wird. 62 Prozent gehen davon aus, dass das Thema eine größere Wirkung auf die Welt haben wird als der Siegeszug des Internets. Allerdings gab jeder Vierte (26 Prozent) an, noch keine Pläne für KI-gestützte Technologien für das eigene Unternehmen zu haben. Immerhin jedes dritte Unternehmen (37 Prozent) will KI-Anwendungen in den nächsten drei Jahren einführen. Derzeit arbeiten 29 Prozent der Asset & Wealth Manager laut PWC bereits mit KI.


Über die Studie:
Der Global CEO Survey ist die größte Studie von PWC. An der jährlichen Befragung beteiligten sich in diesem Jahr weltweit über 1.300 Topmanager aus 91 Ländern.