Weltweite Premiere Liechtenstein verabschiedet Blockchain-Gesetz

Liechteinsteins Ministerpräsident Adrian Hasler: „Mit dem Gesetz wir positionieren Liechtenstein als innovativer und rechtssicherer Standort für Anbieter in der Token Economy“.  | © Getty Images

Liechteinsteins Ministerpräsident Adrian Hasler: „Mit dem Gesetz wir positionieren Liechtenstein als innovativer und rechtssicherer Standort für Anbieter in der Token Economy“. Foto: Getty Images

Das Parlament von Liechtenstein hat das nach eigenem Bekunden erste Blockchain-Gesetz (Token and TT Service Provider Act – TVTG) der Welt verabschiedet. Es soll zum 1. Januar 2020 in Kraft treten und das Fürstentum als Anlaufstelle für das Geschäft mit Tokens etablieren. Die Abgeordneten votierten einstimmig für den Legislativakt.

Das Gesetz regelt einerseits rechtliche Aspekte, um Kunden und Vermögen zu schützen. Andererseits soll es eine angemessene Überwachung der verschiedenen Dienstleister im Token-Geschäft sicherstellen. Darüber hinaus will der Gesetzgeber damit Klarheit in Bezug auf digitale Wertpapiere schaffen und Geldwäsche bekämpfen.

„Mit dem TVTG setzen wir ein wesentliches Element unserer Finanzmarktstrategie um und positionieren Liechtenstein als innovativer und rechtssicherer Standort für Anbieter in der Token Economy“, sagt Ministerpräsident Adrian Hasler.