Weiterer Fonds liquidiert Ex-Banker ohne Glück mit Hedgefonds

KKR & Co. schließt ihren Aktien-Hedgefonds KKR Equity Strategies und gibt den Investoren ihr Kapital zurück. Das gab das Unternehmen am späten Montag in einer Mitteilung bekannt.

Vor rund drei Jahren war Bob Howard, einst Eigenhändler bei der US-amerikanischen Großbank Goldman Sachs Group, für den Fonds an Bord geholt worden.

Es ist der jüngste Fall eines Ex-Eigenhändlers, der die Bankenbranche verließ, um in die 2,7 Billionen Dollar (2 Milliarden Euro) schwere Hedgefonds-Industrie zu wechseln - aber Probleme hatte, Gelder einzusammeln und Gewinne zu machen.

Pierre-Henri Flamand - der bei Goldman einst die weltweite Eigenhandelssparte führte und sich selbstständig machte - schloss seine Hedgefondsfirma im Jahr 2012. Zwei Jahre lang verlor der Fonds Geld.

Arvind Raghunathan, der ehemalige Chef des globalen Arbitrage-Geschäfts bei der Deutsche Bank, verließ die Bank aus Frankfurt im Jahr 2009 mit seinem Team, um Roc Capital Management zu gründen. Er löste seinen Fonds nach Verlusten im vergangenen Jahr auf.

Der 510 Millionen Dollar schwere Fonds KKR Equities Strategie, der im August 2011 aufgelegt wurde, ist bereits in der vergangenen Woche liquidiert worden. Das erfuhr Bloomberg News von einer Person, die mit den Vorgängen vertraut ist. Der Fonds habe weniger als 20 Investoren von außerhalb gehabt, die mit 337 Millionen Dollar investiert gewesen seien.