Weitere Zukäufe geplant LLB-Tochter nimmt Österreichs Institutionelle ins Visier

LLB-Chef Roland Matt: „Wir haben rund 400 Millionen Schweizer Franken an überschüssigem Kapital, das wir für Fusionen und Zukäufe einsetzen können“.

LLB-Chef Roland Matt: „Wir haben rund 400 Millionen Schweizer Franken an überschüssigem Kapital, das wir für Fusionen und Zukäufe einsetzen können“.

Die Liechtensteinische Landesbank will Österreich neben Liechtenstein und der Schweiz als drittes Standbein erschließen. Sobald die Finanzmarktaufsicht den geplanten Zusammenschluss mit der Wiener Privatbank Semper Constantia zur LLB Österreich genehmigt hat, soll sich das Tochterinstitut auf institutionelle und Privatanleger mit einem Anlagevermögen ab 500 000 Euro konzentrieren. Das berichtet Bloomberg News.

Die Bank will die Fusion demnach bis Ende September abschließen. „Wir glauben, dass wir die Freigabe durch die Finanzmarktaufsicht rechtzeitig erhalten werden“, zitiert Bloomberg LLB-Chef Roland Matt. Die Liechtensteinische Landesbank (Österreich) AG, Ergebnis des Zusammenschluss der bisherigen LLB Österreich mit dem Constantia-Zukauf, käme auf mehr als 18 Milliarden Euro verwaltetes Vermögen.  

Obwohl das Liechtensteiner Institut in den vergangenen Monaten mit Semper Constantia und der LB (Swiss) Investment in der Schweiz bereits zwei Zukäufe getätigt hat, ist der Appetit Matt zufolge noch nicht gestillt: „Weitere Übernahmen kommen für uns in Liechtenstein, der Schweiz und in Österreich in Frage“, so der LLB-Chef zu Bloomberg News. „Wir haben rund 400 Millionen Schweizer Franken an überschüssigem Kapital, das wir für Fusionen und Zukäufe einsetzen können“.