Das Amtsgericht Hamburg hat das vorläufige Insolvenzverfahren für acht Gesellschaften, die zum Hamburger Projektentwickler Magna Real Estate (MRE) gehören, eröffnet. Als Insolvenzverwalter wurde Christoph Morgen von der Kanzlei Brinkmann & Partner bestellt. Dieser bestätigte gegenüber dieser Redaktion: „Das Amtsgericht Hamburg hat mich am 20. August 2025 zum vorläufigen Insolvenzverwalter über das Vermögen von acht Gesellschaften der Magna Gruppe bestellt. Gemeinsam mit meinem Team werde ich mir nun einen Überblick über die Lage der einzelnen Gesellschaften und Immobilienprojekte verschaffen. Im Rahmen der acht Insolvenzeröffnungsverfahren werde ich als Sachverständiger den komplexen Sachverhalt prüfen.“
Magna Real Estate gehört zu 60 Prozent dem Versorgungswerk der Zahnärztekammer Berlin (VZB). Die übrigen 40 Prozent hält die Fox-Gruppe des Hamburger Unternehmers Jörn Reinecke. Von der Fox Gruppe heißt es dazu gegenüber dieser Redaktion, dass „diese Insolvenzen keine Auswirkungen auf die Fox und ihre sonstigen Beteiligungen“ haben.
Fox sieht finanzielle Verantwortung und Führung beim VZB
„Die unternehmerische und finanzielle Verantwortung und Führung lag aber seit 2023 beim Versorgungswerk der Zahnärztekammer Berlin K.d.ö.R., Berlin. Die Fox ist daher nicht an der Unternehmensführung der MRE beteiligt und auch tatsächlich nicht in die operative Verantwortung oder Haftung der MRE und ihrer Tochtergesellschaften eingebunden“, so ein Unternehmenssprecher. Dieser ergänzt:
Dieser Artikel richtet sich ausschließlich an professionelle Investoren. Bitte melden Sie sich daher einmal kurz an und machen einige berufliche Angaben. Geht ganz schnell und ist selbstverständlich kostenlos.
Das Amtsgericht Hamburg hat das vorläufige Insolvenzverfahren für acht Gesellschaften, die zum Hamburger Projektentwickler Magna Real Estate (MRE) gehören, eröffnet. Als Insolvenzverwalter wurde Christoph Morgen von der Kanzlei Brinkmann & Partner bestellt. Dieser bestätigte gegenüber dieser Redaktion: „Das Amtsgericht Hamburg hat mich am 20. August 2025 zum vorläufigen Insolvenzverwalter über das Vermögen von acht Gesellschaften der Magna Gruppe bestellt. Gemeinsam mit meinem Team werde ich mir nun einen Überblick über die Lage der einzelnen Gesellschaften und Immobilienprojekte verschaffen. Im Rahmen der acht Insolvenzeröffnungsverfahren werde ich als Sachverständiger den komplexen Sachverhalt prüfen.“
Magna Real Estate gehört zu 60 Prozent dem Versorgungswerk der Zahnärztekammer Berlin (VZB). Die übrigen 40 Prozent hält die Fox-Gruppe des Hamburger Unternehmers Jörn Reinecke. Von der Fox Gruppe heißt es dazu gegenüber dieser Redaktion, dass „diese Insolvenzen keine Auswirkungen auf die Fox und ihre sonstigen Beteiligungen“ haben.
Fox sieht finanzielle Verantwortung und Führung beim VZB
„Die unternehmerische und finanzielle Verantwortung und Führung lag aber seit 2023 beim Versorgungswerk der Zahnärztekammer Berlin K.d.ö.R., Berlin. Die Fox ist daher nicht an der Unternehmensführung der MRE beteiligt und auch tatsächlich nicht in die operative Verantwortung oder Haftung der MRE und ihrer Tochtergesellschaften eingebunden“, so ein Unternehmenssprecher. Dieser ergänzt:
„Für die Fox hat die Beteiligung zudem schon lange keine strategische Bedeutung mehr. Die Fox war auch nicht weiter finanziell engagiert und beabsichtigte, die Beteiligung perspektivisch zurückführen.“
VZB bedauert Schritt, hält ihn aber für alternativlos
Von einem Sprecher der VZB heißt es gegenüber dieser Redaktion, dass der Schritt in die Insolvenz bedauerlich, aber im Rahmen der Neubewertung des Portfolios, unausweichlich sei, da sich die betreffenden Immobilienprojekte nicht wie erwartet entwickelt haben. Zudem sei es dem VZB aufgrund aufsichtsrechtlicher Vorgaben untersagt ist, riskante Investments zu tätigen.
Ein Unternehmessprecher der Magna Real Estate erklärte gegenüber dieser Redaktion, dass die Insolvenz im Wesentlichen drei Bestandsobjekte – in Kiel, Langenhagen und Ratingen betreffe. Darüber hinaus seien laut Sprecher eine Komplementär-Gesellschaft, eine Zwischenholding sowie einige noch in der Struktur befindliche Gesellschaften betroffen: „Die Magna Real Estate selbst sowie ihre weiteren Gesellschaften befinden sich nicht in Insolvenzverfahren und können ihr Geschäft weiterhin unbetroffen aus- und fortführen.“
Intensive Monate beim VZB
Riskante Anlagen, die in der Vergangenheit getätigt wurden, setzen dem VZB zu. Infolge dieser Entwicklung wird derzeit das gesamte Portfolio überprüft. Auch personell gab es Wechsel. Der Umstrukturierungsprozess dauert an, wobei die neuen Verantwortlichen bereits andeuteten, dass Rentenkürzungen für die Mitglieder nicht ausgeschlossen werden können.