Wegen Mifid II Fondsvermögensverwalter gibt KWG-Lizenz der Bafin zurück

Stefan Hölscher, Gründer und Geschäftsführer von Hölscher Invest, ist zusammen mit Wilfried Stubenrauch Geschäftsführer der Fondsberatung Stubenrauch & Hölscher. | © Hölscher Invest

Stefan Hölscher, Gründer und Geschäftsführer von Hölscher Invest, ist zusammen mit Wilfried Stubenrauch Geschäftsführer der Fondsberatung Stubenrauch & Hölscher. Foto: Hölscher Invest

Die Stubenrauch & Hölscher Fondsberatung hat aus wirtschaftlichen Gründen ihre 32-KWG-Lizenz an die Bundesanstalt für Finanzaufsicht (Bafin) zurückgegeben, wie das Online-Portal „Citywire“ berichtet. Demnach haben sich die Geschäftsführer Wilfried Stubenrauch und Stefan Hölscher vor dem Hintergrund der steigenden Regulierung unter der EU-Finanzmarktrichtlinie Mifid II zu dem Schritt entschieden.

Das Unternehmen mit Sitz in Schortens und Hannover betreut institutionelle Mandate bei Anlagen in Investmentfonds. Laut Bericht wird es seine Vermögensberatung nun mit einer 34f-Lizenz bereitstellen. Das Management eines Dachfonds und die Strategien der Fondsvermögensverwaltung will man künftig gemeinsam mit der Bank für Vermögen anbieten, heißt es.

Das Beratungshaus sei nun wirtschaftlicher und effizienter aufgestellt, so Hölscher. Man könne Kosten sparen und sich mehr auf die Kunden und Verwaltung der Strategien konzentrieren. Stubenrauch & Hölscher hat unter anderem den Dachfonds S&H Globale Märkte (ISIN: DE000A0MYEG2) mit Auflagedatum 1. Oktober 2007 im Angebot.