BNP Paribas Fortis Family Office und der Münchner Softwareanbieter Qplix haben einen Vertrag zur Digitalisierung der Family-Office-Dienstleistungen der belgischen Großbank unterzeichnet. Die Qplix-Plattform soll künftig die Verwaltung komplexer Familienvermögen effizienter gestalten und eine nahtlose Integration mit Drittanbietern wie Wirtschaftsprüfern und Rechtsberatern ermöglichen.
Das Family Office von BNP Paribas Fortis betreut Unternehmerfamilien, Privatpersonen und Stiftungen mit strategischer Beratung rund um Vermögensübertragung, Philanthropie und Strukturierung. Mit der Einführung der Qplix-Plattform will die Bank ihren Kunden mehr Transparenz und Kontrolle über ihre Vermögensstrukturen bieten.
Ziele sind Transparenz, Effizienz und Flexibilität
Claude Decorte, Leiter des Family Office bei BNP Paribas Fortis, sagt: „Für das BNP Paribas Fortis Family Office ist die ganzheitliche Kundenbetreuung unser zentrales Anliegen. Um diesen Standard auch in den kommenden Jahren aufrechtzuerhalten, investieren wir in eine digitale Plattform, die maximale Transparenz, Effizienz und Flexibilität gewährleistet." Mit Qplix habe das Unternehmen einen Partner gefunden, der die Vision teilt und die Technologie liefert, um sie umzusetzen.
Christoph Wendel, Geschäftsführer von Qplix, erklärt: „Die Unterzeichnung des Vertrags mit BNP Paribas Fortis markiert den Beginn einer starken und zukunftsorientierten Partnerschaft. Wir freuen uns darauf, mit unserer Technologie eines der renommiertesten Family-Office-Angebote in Europa zu unterstützen und die Zukunft der Vermögensverwaltung mitzugestalten."
Qplix wurde 2012 gegründet und bietet eine SAAS-Plattform (Software as a service) für die digitale Vermögensverwaltung an, die von Vermögensverwaltern, Family Offices, Stiftungen und institutionellen Investoren weltweit genutzt wird. Über die Plattform werden nach Angaben des Unternehmens derzeit Vermögenswerte von über 300 Milliarden Euro verwaltet. Das Unternehmen beschäftigt an seinem Münchner Hauptsitz und weiteren internationalen Standorten mehr als 140 Mitarbeiter.
Als nächste Schritte sind eine gemeinsame Planungsphase sowie der anschließende Implementierungsprozess vorgesehen.