Wealth Report von Knight Frank „Europa ist die Schatztruhe der UHNW-Bevölkerung“

Die Immobilienberatung Knight Frank veröffentlicht ihren Wealth Report bereits zum achten Mal

Die Immobilienberatung Knight Frank veröffentlicht ihren Wealth Report bereits zum achten Mal

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Um 5.200 Personen oder 3 Prozent stieg die weltweite UHNW-Bevölkerung (mehr als 30 Millionen Dollar Vermögen) im vergangenen Jahr. Das ist das Ergebnis des Wealth Reports 2015 der Immobilienberatungsgesellschaft Knight Frank und dem Analysehaus Wealthinsight.

Demnach gehören mittlerweile 172.850 Menschen zu der Gruppe der Hochvermögenden, die über Vermögenswerte in Höhe von 20,8 Billionen Dollar verfügen. 2014 ist dieses um rund 700 Milliarden Dollar angestiegen. Befragt wurden für die Studie rund 500 führende Private Banker und Wealth Manager weltweit.

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Unter anderem befragten die Studienautoren die Vermögensberater nach den Befürchtungen ihrer Kunden. Interessanterweise werden geopolitische und globalwirtschaftliche Risiken nicht als erstrangige Gefahr für den Erhalt des Vermögens wahrgenommen. Vielmehr sind es persönliche Dinge.

So ist die Nachfolgeplanung innerhalb der Familie das Thema Nummer Eins. 85 Prozent der Befragten gaben an, dass ihre Kunden die Übergabe an die nächste Generation umtreibt.

81 Prozent befürchten erhöhte Vermögenssteuern und 80 Prozent eine gesteigerte Kontrolle und Überwachung seitens der Staatlichkeit. Immerhin 76 Prozent sehen ein größeres Gefahrenpotenzial durch Internetkriminalität und die Möglichkeit, die Privatsphäre und die Reputation geschädigt zu bekommen.

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Schatztruhe Europa

Das Wachstum der UHNWI-Zahl hat sich 2014 im Vergleich zu 2013 von 2,9 auf 3,1 Prozent gesteigert. Allein 1.180 Vermögende überschritten im vergangenen Jahr die 100-Millionen-Marke. Die Zahl der Centa-Millionäre beträgt nun über 38.000 weltweit.

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Eine Vermögensstufe höher stiegen 53 Personen zu Milliardären auf. 1.844 Personen umfasst die Gruppe jetzt – ein Wachstum von 82 Prozent seit 2004.