Quartalszahlen Deutsche Bank Wealth Management Deutschland wächst besonders stark

Frank Schriever, Leiter Wealth Management Deutschland bei der Deutschen Bank

Frank Schriever, Leiter Wealth Management Deutschland bei der Deutschen Bank: Das Kundensegment soll einen erheblichen Anteil am Ertragswachstum der Internationalen Privatkundenbank im zweiten Quartal 2021 tragen. Foto: Deutsche Bank

Die Deutsche Bank liefert im zweiten Quartal dieses Jahres solide Ergebnisse: In der Internationalen Privatkundenbank (IPB) erzielt sie eigenen Angaben zufolge Erträge von 820 Millionen Euro. Das entspricht einem Anstieg von 9 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal und sei hauptsächlich auf das Geschäftswachstum in sich erholenden Märkten zurückzuführen. Das verwaltete Vermögen steigert die IPB um 14 Prozent, dank Nettomittelzuflüssen von 6 Milliarden Euro und einer positiven Marktentwicklung.

In der IPB betreibt die Deutsche Bank das Geschäft mit Hochvermögenden und das internationale Geschäft mit Privat- und Firmenkunden. Das Private Banking und Wealth Management verbucht den größten Teil der Einnahmen: Die Erträge in dieser Sparte steigen von April bis Juni 2021 um 8 Prozent auf 607 Millionen Euro. Das ergibt ein Plus von 10 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal, wenn man Währungseffekte und Sonderfaktoren abzieht. Die Erträge im Personal Banking legen um 14 Prozent auf 213 Millionen Euro zu.

Besonders stark war das Wachstum der IPB in Deutschland und Asien, sagt Frank Schriever, der bei der Deutschen Bank das Wealth Management Deutschland leitet. Über Zahlen in Einzelmärkten gibt die Bank generell keine detaillierten Auskünfte. Nur so viel verrät sie noch: Neben der Vermögensverwaltung weitet das deutsche Wealth Management im zweiten Quartal auch das Kreditgeschäft deutlich aus.

Der Gesamtkonzern Deutsche Bank erzielt im zweiten Quartal 2021 einen Vorsteuergewinn von 1,2 Milliarden Euro. Die Erträge sinken um 1 Prozent auf 6,2 Milliarden Euro. Den Grund dafür sieht die Bank in den Märkten, die sich im zweiten Quartal normalisierten.