Wealth Management Das erwarten junge Vermögende

Wealth Management: Das erwarten junge Vermögende

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Im Private Banking stehen tief greifende Veränderungen an: In den meisten wohlhabenden Familien hat die Eltern-Generation zwar Beziehungen zu einem Wealth-Management-Anbieter. Doch bei der jüngeren Generation fehle oft ein Motiv, diesen Kontakt zu nutzen, stellt eine aktuelle Studie von der Management- und IT-Beratung Consileon fest. Mangels eines Betreuungsmodells für die Vermögenden von morgen finden die Anbieter keinen Zugang zu ihnen und verlieren dadurch gegenüber den Filialbanken und expandierenden Fintechs an Boden.

Laut der Studie wollen junge Vermögende ebenso persönlich betreut werden wie die Generationen vor ihnen. Nur eben auch über Kanäle wie E-Mail und Websites. Zudem erwarten die Vermögensnachfolger ständige Erreichbarkeit und maßgeschneiderte Angebote.

Nur selten gelingt es Wealth Managern den Angaben zufolge, diesen Ansprüchen zu genügen. Dementsprechend fällt auch die Konsequenz aus: Knapp die Hälfte der Befragten gibt an, sie werde sich nach etwaigen weiteren Vermögenszuflüssen nach einem anderen Vermögensverwalter umschauen.

Folgende Faktoren sind für junge Vermögende wichtig:

Erreichbarkeit

Gut drei Viertel der Befragten bemängelten, ihr Finanzberater sei auf den bevorzugten Kontaktwegen Telefon und E-Mail schlecht zu erreichen. Dabei zählt die Erreichbarkeit aus Kundensicht zu den wichtigsten Eigenschaften eines Wealth Managers. Konkret wird eine Erreichbarkeit zwischen acht und 20 Uhr erwartet.

Die Praxis ist laut der Studie weit davon entfernt. Entweder klingeln die Telefon durch oder der Anrufer gerät jedes Mal an einen anderen Kollegen. Auf zugesagte Rückrufe warte man vergebens.




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