Was Immobilienbranche und Baugewerbe beachten müssen Drohnen: Die neue Himmel-Verkehrsordnung

Was Immobilienbranche und Baugewerbe beachten müssen: Drohnen: Die neue Himmel-Verkehrsordnung

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Anfang August 2016 raste eine orange-blauer Quadrocopter nur knapp an einem in München landenden Lufthansa-Airbus vorbei. Der aus Frankfurt kommende A321 flog in rund 1.000 Metern Höhe über Schwabhausen. Bei einem Zusammenstoß wäre die Sicherheit der Menschen an Bord „erheblich gefährdet gewesen“, heißt es in der Strafanzeige, die die Flugzeug-Crew beim Polizeipräsidium Oberbayern Nord einreichte. Es ist nicht der einzige Fall eine Fast-Kollision mit einer Drohne. Noch ist zum Glück nichts Schlimmes passiert, aber die Vorfälle häufen sich. Rund 400.000 Drohnen fliegen derzeit in Deutschland. Bis 2020 werden es nach Schätzungen der Deutschen Flugsicherung eine Million sein.

Sowohl in der Immobilienbranche als auch im Baugewerbe hat sich der Einsatz von Drohnen in den vergangenen Jahren bewährt, da diese zu einer erheblichen Kosten- und Zeitersparnis führen. Immobilienmakler, Baufirmen, Bauträger, Baugutachter, Architekten oder auch Bausachverständige nutzen Drohnen zur Dokumentation, Vermessung, Inspektion oder Überwachung. Drohnen können flexibel für Bestandsaufnahmen, Bauabschnittsüberwachungen, Begutachtungen, Instandhaltungen, Facility Management, Präsentation von Referenzobjekten oder auch für Marketing und Werbung genutzt werden.