Investoren sind mit einer neuen Sicherheitsrealität konfrontiert: Spätestens seit dem russischen Angriff auf die Ukraine steht Sicherheit wieder ganz oben auf der politischen Agenda. Weltweit steigen die Verteidigungsausgaben, wobei die Mittel längst nicht mehr nur in klassische militärische Ausstattung fließen. Investiert wird zunehmend auch in Infrastruktur, Aufklärung und digitale Resilienz.
Diese Entwicklung markiert einen Paradigmenwechsel. Sicherheit wird heute umfassender verstanden – als Zusammenspiel aus physischer Verteidigung, industrieller Leistungsfähigkeit und digitalem Schutz. Die Investitionen folgen weniger kurzfristigen Konjunkturzyklen als vielmehr einer veränderten geopolitischen Weltordnung.
Cybersecurity als unsichtbare Frontlinie
Parallel dazu gewinnt eine zweite Bedrohung an Bedeutung: Cyberangriffe. Staatliche Akteure und Unternehmen sind immer häufiger digitalen Attacken ausgesetzt. „Sicherheit wird heute deutlich umfassender verstanden als noch vor einigen Jahren. Staaten investieren nicht nur in militärische Fähigkeiten, sondern zunehmend auch in den Schutz kritischer Infrastruktur und digitaler Systeme“, betont Kilian Minderlein, Head of Wholesale Deutschland bei Erste Asset Management.
Die zunehmende Vernetzung und der Einsatz künstlicher Intelligenz beschleunigen diese Entwicklung. Bernhard Haas, Fondsmanager des Aktienfonds ERSTE SECURITY INVEST, ergänzt: „Die Demokratisierung von KI-Technologien senkt die Eintrittsbarrieren für Cyberangriffe und erhöht damit die Nachfrage nach Cybersecurity-Lösungen.“ Bemerkenswert ist dabei auch, dass Cybersecurity-Budgets selbst in wirtschaftlich unsicheren Phasen kaum gekürzt werden, wie eine Morgan-Stanley-Umfrage unter CIOs aus dem Oktober 2025 zeigt.
Zulieferer profitieren von langfristigen Trends
Dass Sicherheit ein strukturelles Wachstumsthema ist, zeigt auch ein Blick auf die Zuliefererindustrie. Viele Unternehmen im Verteidigungs- und Sicherheitsumfeld arbeiten mit langfristigen Aufträgen und hoher Auslastung. Die daraus resultierende Planungssicherheit spiegelt sich in anhaltenden Investitionen wider. Sicherheit ist damit nicht nur ein politisches, sondern auch ein industrielles und technologisches Wachstumsthema.
Wie Sicherheit investierbar wird
Ein thematischer Investmentansatz ermöglicht Investitionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von Verteidigung über spezialisierte Zulieferer bis hin zu Cybersecurity-Anbietern. Genau hier setzt der Aktienfonds ERSTE SECURITY INVEST an. Wichtig ist die klare Abgrenzung: Der Fonds ist ein sogenannter Artikel-6-Fonds nach EU-Offenlegungsverordnung und somit nicht Teil der nachhaltigen Produktlinie der Erste Asset Management. Die Erste AM Mindeststandards gelten aber auch in diesem Fall. Das beinhaltet den Ausschluss von Unternehmen, die geächtete Waffen herstellen.
Fazit
Sicherheit hat sich grundlegend gewandelt. Vernetzte Systeme, digitale Abwehr und technologische Resilienz gewinnen weiter an Bedeutung. Für Anleger gilt: Wer Sicherheit als Investmentthema verstehen möchte, sollte physische und digitale Aspekte gemeinsam betrachten. Der ERSTE SECURITY INVEST bietet hierfür einen thematischen Ansatz, der die neue Sicherheitsrealität in ihrer gesamten Breite adressiert.
Hinweis: Bitte beachten Sie, dass eine Veranlagung in Wertpapiere neben Chancen auch Risiken beinhaltet.
Eckdaten des Fonds
Fondsname: ERSTE SECURITY INVESTISIN (A): AT0000A3MZ31
ISIN (T): AT0000A3MZ56
Volumen: 156,8 Mio. Euro
Verwaltungsgebühr: 1,20%
Weitere Informationen zum ERSTE SECURITY INVEST finden Sie auf unserer Website.
Hinweis zum ERSTE SECURITY INVEST
Der Fonds verfolgt eine aktive Veranlagungspolitik und orientiert sich nicht an einem Vergleichsindex. Die Vermögenswerte werden diskretionär ausgewählt und der Ermessensspielraum der Verwaltungsgesellschaft ist nicht eingeschränkt.
Wichtige rechtliche Hinweise
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