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Stark wachsender Markt Warum Schwellenländer jetzt Anlagechancen bieten

Der Wasserpalast Taman Ujung auf Bali

Der Wasserpalast Taman Ujung auf Bali: Investments in den Schwellenländern dürften hohe Renditen erzielen und Diversifikationsvorteile für das Portfolio bieten. Foto: imago images / Design Pics

Schwellenländer spielen trotz interessanter Renditeaussichten und einer raschen konjunkturellen Erholung nach wie vor eine geringe Rolle im Depot vieler Anleger.

Mitte März 2020 haben im Zuge der Corona-Pandemie zahlreiche Investoren ihre Schwellenländer-Investments abgestoßen und in vermeintlich sichere Häfen umgeschichtet. Die Kapitalabflüsse aus den aufstrebenden Volkswirtschaften lagen im ersten Quartal 2020 auf dem Niveau der globalen Finanzkrise 2008/09.

Weitere Erholung der Schwellenländer steht bevor

Mittlerweile finden Schwellenländer-Titel wieder zurück ins Portfolio, obwohl die Kapitalströme nach wie vor niedrig sind. Doch die Risikobereitschaft der Anleger nimmt aufgrund der weltwirtschaftlichen Erholung weiter zu.

Die Auswirkungen der Pandemie haben verdeutlicht, dass der Sammelbegriff Schwellenländer nicht die länderspezifischen Fundamentaldaten widerspiegelt. Einige Staaten sind zwar in Zahlungsverzug geraten, doch die Bilanzen der meisten Länder haben sich verbessert – insbesondere, da sie vom Zugang zu den internationalen Kapitalmärkten profitieren können.

Aufgrund dessen ist das globale Umfeld für Schwellenländer derzeit sehr günstig. Nicht zuletzt, da der Durchbruch bei Corona-Impfstoffen die globale Markterholung verstärken wird – Hauptprofiteur dürfte China sein. Ebenso wirken der schwächelnde US-Dollar und steigende Rohstoffpreise unterstützend.

Schwellenländer profitieren vom Sieg Bidens

Der designierte US-Präsident Joe Biden könnte sich ebenfalls als Vorteil für Schwellenländer herausstellen. Die Regionen haben unter dem „America First“-Ansatz der Trump-Administration sowie dem Handelskrieg zwischen China und den USA stark gelitten. Bidens Pläne hingegen erscheinen berechenbarer und multilateraler.

Die durchschnittlich jüngere und rasch wachsende Bevölkerung in Schwellenländern in Kombination mit dem derzeit zu beobachten wirtschaftlichen Aufholeffekt wird das Wachstumspotenzial gegenüber den entwickelten Volkswirtschaften begünstigen.

Währungen mit weiterem Aufwertungspotenzial

Neben länderspezifischen Unterschieden gibt es bei Unternehmensanleihen erhebliche Differenzen in der Ertragskraft und den Aussichten einzelner Branchen. Die Ausfallraten und der Verschuldungsgrad der Firmen in den Schwellenländern ist niedriger als in den Industrieländern. Daher sind wir davon überzeugt, dass Schwellenländer-Anleihen erfolgversprechende risikobereinigte Mehrrenditen bieten können.

Kapitalabflüsse und die Auswirkungen der Pandemie auf das globale Wachstum sowie den Welthandel führten zu einer starken Abwertung vieler EM-Währungen. Trotz der einsetzenden Erholung seit März 2020 liegen die meisten Schwellenländerwährungen immer noch deutlich unter ihrem Vorkrisenniveau – obwohl sich die Fundamentaldaten der Zahlungsbilanzen in vielen Regionen verbessert haben.

Schwellenländer werden über das Jahr 2021 hinweg von einem weltweiten Anziehen der Wirtschaftstätigkeit und des Handels, höheren Rohstoffpreisen und einem schwächeren US-Dollar profitieren. In diesem Umfeld dürften Investments in den Schwellenländern hohe Renditen erzielen und Diversifikationsvorteile für das Portfolio bieten.