90 Prozent des Anlageerfolgs Warum die strategische Asset Allocation so entscheidend ist

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Über die letzten Jahrzehnte wurde kontinuierlich daran gearbeitet, die Qualität der kritischen Input-Faktoren zu verbessern. Ein Lösungsansatz für das obengenannte Problem bei der Verwendung historischer Daten ist, der jüngeren Historie ein höheres Gewicht beizumessen. Würden europäische Anleihen im Ergebnis nicht mit 4,2 Prozent Renditeerwartung in die Optimierung eingehen, sondern gegebenenfalls nur mit 3 Prozent, wäre dies wahrscheinlich angesichts des aktuellen Niedrigzinsumfelds immer noch eine zu optimistische Annahme für die zukünftige Entwicklung der Anlageklasse.

Um den Einfluss historischer Daten zu minimieren, werden bei einer Optimierung nach Black-Litterman historisch berechnete Renditen durch zukunftsgerichtete Kapitalmarktprognosen angepasst. Die Quelle für diese Prognosen bilden im Regelfall Schätzungen einzelner oder mehrerer Kapitalmarktstrategen. Die historischen Input-Daten für die Optimierung werden somit über ein mathematisches Verfahren durch Expertenprognosen ergänzt und gegebenenfalls nach oben oder unten angepasst.

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