M.M. Warburg & CO stellt den Vorstand neu auf. Marktvorstand Stephan Schrameier wird die Hamburger Privatbank zum 31. Januar 2027 verlassen. Dem Institut zufolge hat Schrameier entschieden, die nächste Entwicklungsphase der Bank nicht mehr als Vorstandsmitglied zu begleiten. Zu den Hintergründen machte das Bankhaus ansonsten keine Angaben.
Dieser Artikel richtet sich ausschließlich an professionelle Investoren. Bitte melden Sie sich daher einmal kurz an und machen einige berufliche Angaben. Geht ganz schnell und ist selbstverständlich kostenlos.
M.M. Warburg & CO stellt den Vorstand neu auf. Marktvorstand Stephan Schrameier wird die Hamburger Privatbank zum 31. Januar 2027 verlassen. Dem Institut zufolge hat Schrameier entschieden, die nächste Entwicklungsphase der Bank nicht mehr als Vorstandsmitglied zu begleiten. Zu den Hintergründen machte das Bankhaus ansonsten keine Angaben.
Nachfolger Plaack kommt von Bethmann HAL
Sein Nachfolger steht schon fest: Vorbehaltlich der Zustimmung der Finanzaufsicht Bafin beruft der Aufsichtsrat Oliver Plaack in den Vorstand. Der bisherige Chief Commercial Officer des Wealth Managements von Bethmann HAL soll die Verantwortung für das Private Banking und Corporate Banking übernehmen. Zuvor gehörte Plaack dem Vorstand der Hauck Aufhäuser Lampe an und war unter anderem auch viele Jahre für HSBC Trinkaus & Burkhardt tätig.
„Der Aufsichtsrat schätzt sich glücklich, mit Oliver Plaack ein versiertes, kompetentes und langjährig erfahrenes Vorstandsmitglied für die Bank gewinnen zu können. Er bringt die idealen Voraussetzungen mit, um die Bereiche Private Banking und Corporate Banking auszubauen und die Warburg Bank auf ihrem erfolgreich eingeschlagenen Weg weiterhin stark am Markt zu positionieren“, erklärt Thomas Lange, Vorsitzender des Aufsichtsrats.
Und weiter: „Der Aufsichtsrat dankt Herrn Schrameier für seine erfolgreiche Arbeit und sein großes Engagement bei der Restrukturierung und Transformation von M.M. Warburg & CO, mit der er die Bank verantwortungsvoll und sicher durch eine anspruchsvolle Phase geführt und eine stabile Grundlage für ihre weitere Entwicklung geschaffen hat. Wir wünschen ihm für die Zukunft alles Gute.“
Schrameier begleitete beispielsweise die Restrukturierung und strategische Neuausrichtung der Privatbank sowie die Einführung des neuen Kernbankensystems: „Ich danke dem Aufsichtsrat und den Gesellschaftern für das Vertrauen und die Unterstützung meiner Arbeit, in der ich gemeinsam mit Markus Bolder M.M. Warburg & CO durch eine tiefgreifende Transformation und strategische Neuausrichtung führen konnte“, so Schrameier zu seinem Abschied.
Bolder verlängert und wird Vorstandsprecher
Langfristig an Bord bleibt hingegen Markus Bolder, der im Sommer 2022 zu Warburg kam. Sein Vertrag als Marktfolgevorstand hat das Institut bis April 2030 verlängert. Zum 1. Januar 2027 übernimmt Bolder zusätzlich die Funktion des Vorstandssprechers.