M.M. Warburg & CO erweitert das Anlagespektrum im Private Banking um langfristige Privatmarktanlagen und eröffnet dazu vermögenden Privatkunden den Zugang zu ausgewählten Eltifs. Die Bank arbeitet dafür mit US-Fondsanbieter Blackrock zusammen und bietet die Fonds zunächst im Rahmen ihrer Beratung an. Die Produkte richten sich an Anleger mit langfristigem Anlagehorizont und ermöglichen Investitionen in Private Equity, Private Credit und Infrastruktur, die bislang überwiegend institutionelle Investoren nutzen.
Mit Multi-Alternatives-Ansatz
Die angebotenen Strategien basieren auf der Eltif-2.0-Regulierung. Diese Struktur schafft einen regulierten Zugang zu illiquiden Anlageklassen und sieht verbesserte Liquiditätsmechanismen vor. Unter definierten Bedingungen können Anleger Anteile in begrenztem Umfang zurückgeben. M.M. Warburg & CO ordnet Eltifs als Ergänzung zu klassischen Kapitalmarktanlagen ein und stellt den langfristigen Charakter dieser Engagements in den Vordergrund.
„Wir überprüfen für unsere Kundschaft fortlaufend, welche sinnvollen Anlageopportunitäten sich bieten. Investments an den Privatmärkten sind aus unserer Sicht eine Ergänzung zur Allokation in klassische Kapitalmarktanlagen, denn auch immer mehr Unternehmen beschaffen sich ihr Kapital über private Märkte und nicht über die Börse“, sagt Stephan Schrameier, Vorstand von M.M. Warburg & CO.
Und: „Mit den Eltifs 2.0 können unsere Kundinnen und Kunden an Anlageklassen wie Private Equity oder Infrastruktur partizipieren. So stellen wir sicher, dass die Portfolios unserer Privatkundschaft breit diversifiziert sind. Die Produkte richten sich an Anlegende mit einem langfristigen Anlagehorizont, bieten aber aufgrund der verbesserten Liquiditätsmechanismen eine höhere Flexibilität.“
Im Rahmen der Kooperation mit Blackrock bietet M.M. Warburg & CO zwei Strategien an: den Blackrock Multi Alternatives Growth, der breit über verschiedene Segmente der Privatmärkte investiert, sowie den Blackrock Private Equity mit Schwerpunkt auf Unternehmensbeteiligungen. Beide Eltifs erlauben fortlaufende Zeichnungen und begrenzte Rückgaben im Rahmen der regulatorischen Vorgaben. Die Bank begleitet die Investitionen mit Beratung zu Allokationsquoten, Laufzeiten und individuellen Liquiditätsanforderungen.
„Privatmarkt-Anlagen weisen häufig eine geringere Korrelation zu Aktien und Anleihen auf und können dadurch helfen, Schwankungen im Gesamtportfolio zu reduzieren. Mit den neuen Eltifs-Angeboten schaffen wir einen verantwortungsvollen und transparenten Zugang zu eigentlich illiquiden Investments an den Privatmärkten“, erklärt Christian Jasperneite, Chief Investment Officer bei M.M. Warburg & CO. Die strukturierte Integration von Eltifs könne Anleger dabei unterstützen, Vermögen langfristig stabil und zugleich chancenorientiert auszurichten.
Aus Sicht des Investment-Managements hängt die Rolle von Eltifs im Portfolio maßgeblich vom Liquiditätsbedarf, vom Anlagehorizont und von der angestrebten Diversifikation ab. M.M. Warburg & CO verweist darauf, dass Privatmarktanlagen häufig geringere Korrelationen zu Aktien und Anleihen aufweisen und damit Schwankungen im Gesamtportfolio verringern können. Gleichzeitig betont die Bank die Illiquidität und Komplexität der Anlageklasse als zentrale Aspekte, die Anleger in ihre Entscheidung einbeziehen müssen.