Vorstoß auf europäische Märkte Baillie Gifford eröffnet Büro in Frankfurt

Kümmert sich jetzt um das deutsche Geschäft von Baillie Gifford: David Gaschik. | © Baillie Gifford

Kümmert sich jetzt um das deutsche Geschäft von Baillie Gifford: David Gaschik. Foto: Baillie Gifford

Baillie Gifford streckt seine Fühler nach Deutschland aus und eröffnet erstmals ein Büro in Frankfurt. Leiter der deutschen Niederlassung wird David Gaschik, der sich um den Vertrieb in Deutschland und Österreich kümmern soll. Neben dem institutionellen Geschäft soll Gaschik auch den Wholesale-Bereich ausbauen, heißt es von dem schottischen Fondsanbieter. Man plane, das Frankfurter Team in Zukunft weiter aufzustocken und sich dann auch verstärkt dem schweizerischen Markt zuzuwenden.

Als Investoren hat Baillie Gifford vor allem Versicherungen, Pensionskassen, Banken, Family Offices, Dachfonds sowie Vermögensverwalter und Fondsplattformen im Blick.

Der frisch gebackene Niederlassungsleiter David Gaschik kam zu Jahresbeginn 2019 zu Baillie Gifford. Zuvor hatte er das Deutschland-Geschäft für den australischen Anbieter First State betreut.

Firmenzentrale in Edinburgh

Baillie Gifford hat seinen Stammsitz im schottischen Edinburgh. Die Gesellschaft managt weltweit rund 224 Milliarden Euro. Bisher konzentrierten sich die Schotten in erster Linie auf Anleger in Großbritannien, den USA und auf asiatische Märkte. Jetzt soll auch Europa in den Fokus rücken. Im vergangenen März wurde bereits ein neuer Standort in Dublin eröffnet.

Baillie Gifford verfolgt nach Eigenbeschreibung vor allem langfristig ausgerichtete und wachstumsorientierte Investmentstrategien: Die meisten Fonds hielten Aktien durchschnittlich mehr als fünf Jahre im Portfolio. Die Fondsmanager konzentrierten sich auf potenziell wachstumsstarke Unternehmen mit innovativen Geschäftsmodellen, die mit frischen Ideen den gesamten Markt umwälzen könnten.