Verwahrung digitaler Anlagen Vontobel sieht sich als Vorreiter

Roger Studer leitet das Investment Banking von Vontobel.  | © Vontobel

Roger Studer leitet das Investment Banking von Vontobel. Foto: Vontobel

Anlagevermittler wollen ihren Kunden zunehmend digitale Produkte und Dienstleistungen anbieten. Wie das Schweizer Bankhaus Vontobel erläutert, mangelte es bislang allerdings an einer adäquaten Verwahrung der digitalen Produkte. Nach Einschätzung der Eidgenossen hatten traditionelle Verwahrstellen im Markt bislang keine Lösung, die die von Finanzintermediären geforderten Standards in puncto Sicherheit bei der Verwahrung von digitalen Vermögenswerten und ein durchgehendes Leistungsangebot erfüllen. 

Nun hat Vontobel selbst eine Verwahrstellenlösung vorgelegt und ihr den Namen Digital Asset Vault verpasst. Und das Bankhaus hat den „Tresorraum“ (Vault) auch gleich in die eigene Infrastruktur eingebettet. Nach Angaben der Schweizer können an Vontobel angeschlossene Finanzintermediäre wie Vermögensverwalter in der Schweiz, Banken und Asset Manager ihren Kunden nun eine integrierte Lösung für digitale Vermögenswerte anbieten. Mit der Verwahrstellenlösung lassen sich nun beispielsweise herkömmliche und digitale Vermögenswerte und -klassen in einer konsolidierten Übersicht abbilden, die etwa für die Steuererklärung herangezogen werden kann.

Vontobel erläutert, man habe damit die bestehende Lücke zwischen den bisherigen und digitalen Vermögenswerten geschlossen. „Durch die Eingliederung der digitalen Vermögenswerte in unsere eigene Bankinfrastruktur sind wir zudem der erste Anbieter, der die hohen Anforderungen von Finanzintermediären und deren Regulatoren bereits erfüllen kann“, sagt Roger Studer, Leiter Vontobel Investment Banking.