Verengter Fokus DZ Privatbank zielt auf Private-Banking-affine Volksbanken

Volksbank-Logo: Die Privatbank des genossenschaftlichen Sektors, die DZ Privatbank, will künftig nur noch bei vertriebsstarken Verbundsinstituten vermögende Kunden abfischen. | © imago images / Eibner

Volksbank-Logo: Die Privatbank des genossenschaftlichen Sektors, die DZ Privatbank, will künftig nur noch bei vertriebsstarken Verbundsinstituten vermögende Kunden abfischen. Foto: imago images / Eibner

Die DZ Privatbank fasst einen engeren Fokus in der Zusammenarbeit mit deutschen Volksbanken- und Raiffeisenbanken: Einem „Bloomberg"-Bericht zufolge will das Luxemburger Institut künftig nur noch an die vermögenden Kunden von rund 250 der insgesamt 800 Genossenschaftsbanken herantreten. Dahinter stehe eine „ambitionierte Wachstumsstrategie", so ein Sprecher gegenüber dem Informations- und Medienunternehmen.

In erster Linie wolle sich die DZ Privatbank auf Private-Banking-affine, potenzial- und vertriebsstarke Genossenschaftsbanken konzentrieren, sagte der Sprecher weiter. Das hat laut Bericht zur Folge, dass das Institut seine Personalbesetzung in einigen Bereichen umgebaut hat. Einstellungsbedarf sehe die Bank nach eigenen Angaben vor allem noch in der Betreuung von Kunden mit einem Vermögen von mehr als eine Million Euro. An den Standorten Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Hannover, München, Nürnberg und Stuttgart sucht die DZ-Privatbank daher derzeit Private Wealth Manager.

Die DZ Privatbank ist die Privatbank des genossenschaftlichen Sektors in Deutschland. Das Institut verwaltet eigenen Angaben zufolge inzwischen an zehn Standorten in Deutschland sowie in Luxemburg und Zürich rund 20 Milliarden Euro an Assets under Management und ist damit eine der großen Adressen für das Private Banking in Deutschland.