Von sechs auf fünf VBV-Gruppe verringert ihre Vorstandsmandate

Günther Schiendl,

Günther Schiendl, VBV-Gruppe Bildquelle: VBV-Gruppe

Die VBV-Gruppe verlängert den Vertrag von Günther Schiendl nicht. Sein Mandat endet am 31. Dezember 2026. Schiendl ist derzeit Mitglied des Vorstands der VBV-Holding. Er ist zudem CEO der VBV-Pensionskasse. Der Grund für die Nicht-Verlängerung ist eine Strukturanpassung. Die VBV-Gruppe führt ihre beiden Veranlagungs-Bereiche zusammen.

Bisher waren die Bereiche der VBV-Pensionskasse und der VBV-Vorsorgekasse getrennt. Künftig gibt es nur noch einen Gruppenbereich. Für die beiden Bereiche VBV-Pensionskasse und VBV-Vorsorgekasse gibt es aktuell sechs Vorstandsmitglieder – neben Schiendl sind das Michaela Attermeyer, Ronald Laszlo, Christian Reiss, Martin Vörös und Andreas Zakostelsky.

„Es ist uns ein Anliegen, die Synergieeffekte im Vorstandsbereich abzubilden“, erklärt Markus Posch. Er ist Vorsitzender des Aufsichtsrates der VBV-Gesellschaften. Die Zusammenlegung der Veranlagung mache das reduzierte Vorstandsmandat notwendig. Schiendl habe langjährig ausgezeichnete Leistungen erbracht, betont Posch.

Integrationsprozess seit 2022

Die VBV-Gruppe will seit 2022 eine effizientere Struktur formen. Es wurden bereits umfangreiche Anpassungen umgesetzt. Dazu gehören die Zusammenfassung im HR-Bereich und in den Bereichen Recht sowie CSR. Auch Kunden- und Vertriebsagenden wurden zusammengeführt. Ebenso die Bereiche Marketing, Vertriebsunterstützung und Digitale Services. „Die Zusammenführung der Veranlagungs-Bereiche ist der logische nächste Schritt“, sagt Zakostelsky. Er ist Generaldirektor der VBV-Gruppe. Die VBV werde dadurch schlagkräftiger und kosteneffizienter.

Über die VBV-Gruppe

Die VBV-Gruppe ist Marktführerin bei betrieblichen Vorsorgelösungen in Österreich. Sie ist führend bei Firmenpensionen und bei der Abfertigung Neu. Zur VBV-Gruppe gehören die VBV-Pensionskasse und die VBV-Vorsorgekasse. Auch die Dienstleistungsunternehmen VBV-Pensionsservice-Center, VBV-Consult, VBV Asset Service und die Betriebliche Altersvorsorge SoftWare Engineering zählen dazu.

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