Über den Wechsel von Alexander Korn zur Deutschen Wertpapiertreuhand und seine neue Gesellschaft UV Unternehmervermögen berichtete das private banking magazin bereits im Juli. Nun ist klar, wer neben Korn das Family Office in Rosenheim trägt: Rainer Huber steigt als zweiter geschäftsführender Gesellschafter ein, Uli Richter als beratender Gesellschafter. Zentrale Ansprechpartnerin für Mandanten ist Franziska Huber. Die drei Gesellschafter tauschen sich nach eigenen Angaben seit neun Jahren privat über Anlagestrategien aus.
Huber bringt Versicherungserfahrung, Richter Immobilien-Know-how
Rainer Huber war zuvor Vorstand und Geschäftsführer mehrerer Versicherungsunternehmen und wählt langfristige Beteiligungen an Value-Unternehmen auf Basis von Fundamentalanalysen aus. Uli Richter ist Diplom-Volkswirt und analysiert internationale Aktien- und Anleihemärkte nach makroökonomischen Kriterien; zudem befasst er sich mit der Konzeption und Verwaltung von Immobilieninvestments. Franziska Huber verantwortet die Mandantenbetreuung, sie war zuvor jahrzehntelang als Management-Assistenz auf Vorstandsebene tätig.
Gesellschafter legen eigenes Vermögen in Mandantenstrategien an
UV Unternehmervermögen selbst ist keine Vermögensverwaltung mit eigener Zulassung. Die Gesellschaft ist im Sozietätsmodell der Deutschen Wertpapiertreuhand angebunden, einem Wertpapierinstitut mit Sitz in Herzogenaurach: Angebundene Berater führen dort als Senior-Partner die eigentliche Kapitalanlage aus, während sie gleichzeitig als geschäftsführende Gesellschafter ihre eigene Gesellschaft vor Ort betreiben. Bei UV Unternehmervermögen übernehmen Korn und Huber diese Doppelrolle. Die Deutsche Wertpapiertreuhand liefert die regulatorische und administrative Basis, UV Unternehmervermögen die Mandantenbetreuung, Finanzplanung und Portfoliokonzeption vor Ort.
Verkauft werden dabei keine Anlageprodukte. Korn und Huber legen als Senior-Partner der Deutschen Wertpapiertreuhand zugleich eigenes Vermögen in denselben Strategien an, die sie für Mandanten nutzen. Jede Zusammenarbeit beginnt mit einem unverbindlichen Erstgespräch, gefolgt von einer Status-quo-Analyse und einem individuellen Finanzplan; erst danach kommt es zur Mandatierung.