Untreue in Millionenhöhe als Vorwurf Aldi-Erbe verklagt seine Mutter Babette Albrecht und Schwestern

Babette Albrecht (r.) bei der 13. Staffel der RTL-Tanzshow Let´s Dance in Köln: Gegen die Aldi-Erbin und ihre Töchter liegt eine Strafanzeige vor, eingereicht hat sie ihr eigener Sohn und Firmenerbe Nicolay.

Babette Albrecht (r.) bei der 13. Staffel der RTL-Tanzshow Let´s Dance in Köln: Gegen die Aldi-Erbin und ihre Töchter liegt eine Strafanzeige vor, eingereicht hat sie ihr eigener Sohn und Firmenerbe Nicolay. Foto: imago images / Future Image

Gegen drei Mitglieder der Aldi-Familie und ihren Anwalt liegt seit August eine Strafanzeige vor, berichtet der deutsche Ableger von „Business Insider“. Bei den Beschuldigten handelt es um Babette Albrecht und zwei ihrer Töchter. Sie ist Witwe von Berthold Albrecht, einem der Söhne des Aldi-Nord-Gründers Theo Albrecht. Nach Recherchen des Nachrichtenmagazins hat Nicolay Albrecht, Sohn von Babette Albrecht, seine eigene Mutter und Schwestern verklagt. Sein Vorwurf lautet, die Beklagten sollen sich im vergangenen Jahr unerlaubt Ausschüttungen in Millionenhöhe von der unternehmensnahen Jakobus-Stiftung abgebucht zu haben. Der Anwalt der Familie erklärte, dass er sich zu den Vorwürfen nicht äußern möchte.

Nach Medienberichten soll es sich um 25 Millionen Euro nach Steuern handeln, die sich die Berthold-Erben jedes Jahr auszahlen. Nicolay – selbst jahrelange Empfänger dieser Geldströme – soll nun in der letzten Ausschüttungsrunde, im Gegensatz zu seinen Geschwistern, kein Geld erhalten haben. Dies könnte ihn zur Anzeige vor der Kieler Staatsanwaltschaft bewogen haben. Die Eigentümer von Aldi Nord haben ihr Milliarden-Vermögen in drei Stiftungen mit den Namen Markus, Lukas und Jakobus gesteckt.