Unterschiedliche Auffassungen zur Strategie Vorstand scheidet vorzeitig aus der Evangelischen Bank aus

Christian Ferchland hat den Aufsichtsrat der Evangelischen Bank gebeten, ihn vorzeitig von seinen Aufgaben als Vorstand zu entbinden.

Christian Ferchland hat den Aufsichtsrat der Evangelischen Bank gebeten, ihn vorzeitig von seinen Aufgaben als Vorstand zu entbinden. Foto: Evangelische Bank

Christian Ferchland zieht sich aus dem Vorstand der Evangelischen Bank zurück. Er hat den Aufsichtsrat des Instituts gebeten, ihn vorzeitig mit Wirkung zum 30. Juni 2020 von seinen vertraglichen Pflichten als Vorstand zu entbinden. Als Grund nennt das Unternehmen unterschiedliche Auffassungen über die strategische Ausrichtung der Evangelischen Bank. Der Aufsichtsrat sei Ferchlands Wunsch mit Bedauern nachgekommen.

Ferchland verantwortete im dreiköpfigen Vorstand der EB zuletzt die Direktionen Finanzen, Marktfolge und Organisation. Der 56-Jährige war 2003 als Vorstandsmitglied in die damalige Evangelische Darlehnsgenossenschaft (EDG) in Kiel eingetreten. In dieser Rolle habe er den Fusionsprozess mit der damaligen Evangelischen Kreditgenossenschaft Kassel (EKK) wesentlich mitgestaltet. Aus dieser Fusion ging im Jahr 2014 die Evangelische Bank hervor.

Aufsichtsrat und Vorstand der Evangelischen Bank bedanken sich bei Ferchland für seine verdienstvolle Tätigkeit und wünschen ihm für seine weitere berufliche und private Zukunft alles Gute. Seine Ressorts übernehmen zunächst Vorstandsvorsitzende Thomas Katzenmayer und Vorstandskollege Joachim Fröhlich.