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Mit Futures-Fonds diversifizieren „Unsere Strategie ist nur wenig mit den Märkten korreliert“

Robotik und Automatisierung setzt sich auch in mittelständischen Unternehmen immer mehr durch

Robotik und Automatisierung setzt sich auch in mittelständischen Unternehmen immer mehr durch: Wichtigste Performancequelle von Futures-Fonds sind Trendfolgestrategien, hinzu kommen Strategien, die Kursmuster erkennen, und antizyklische Strategien. Foto: imago images / Westend61

Steven Brument, Candriam

Herr Brument, bitte erklären Sie kurz Ihre Spezialität. Was sind Futures-Fonds?

Steven Brument: Eine Futures-Strategie investiert vor allem in Terminkontrakte, also Futures, auf viele verschiedene Assetklassen. Sie geht Long- und Shortpositionen beispielsweise in Aktienindizes, Anleihen, Währungen und Rohstoffe ein und wird nach einem quantitativen Ansatz gemanagt. Ziel ist es, durch einen quantitativen Ansatz Aufwärts- oder Abwärtstrends zu erkennen und zu nutzen.

Mit welchem Ergebnis? Warum sollten Anleger in Futures-Fonds investieren?

Brument: Eine erfolgreiche Futures-Strategie sorgt für den notwendigen Mehrertrag im Portfolio, vor allem in Krisen. Das führt zu mehr Stabilität; die Volatilität wird verringert. Dazu steuert jeder Manager sein Futures-Portfolio nach seinem eigenen Stil. Um Erträge zu maximieren und Verluste zu begrenzen, muss man das Portfolio möglichst stark diversifizieren, weil nur dann Erfolge unabhängig vom Marktumfeld möglich sind.

Wie gehen Sie und Ihr Team beim Diversifizieren vor?

Brument: Diversifiziert werden kann auf unterschiedliche Weise: Nach handelbaren Assetklassen, nach Laufzeiten, um Zinstrends zu nutzen, oder auch mit unterschiedlichen quantitativen Modellen. Im Grunde genommen darf man an nichts glauben: Wenn es einen Trend gibt, spielt seine Richtung keine Rolle. Wichtig ist, dass man den Trend erkennt und bestmöglich nutzt. So können wir für unsere Investoren Erträge erzielen, wenn sie am meisten gebraucht werden.

Was bestimmt die Performance Ihrer Futures-Strategie und wie können Anleger von ihr profitieren?

Brument: Wir haben einen quantitativen Ansatz entwickelt, bei dem wir kontinuierlich die liquidesten Futures analysieren. Die wichtigste Performancequelle sind Trendfolgestrategien, ergänzt um zwei zusätzliche Kurzfriststrategien. Mit Trendfolgestrategien nutzt man große Marktbewegungen. Hinzu kommen Strategien, die Kursmuster erkennen, und antizyklische Strategien, die sich gegen aktuelle Marktbewegungen positionieren. Mit ihnen setzt man auf kurzfristige Schwankungen.

Welchen Umfang hat das Futures-Anlageuniversum bei Candriam?

Brument: Es ist vielfältig: Wir haben 50 Futures auf sieben Assetklassen, darunter Aktien, Unternehmensanleihen, Staatsanleihen, Währungen und Rohstoffe. Mit unserem Risikomanagementsystem verteilen wir das Risiko über alle Assetklassen, sodass das Portfolio zu jeder Zeit stark diversifiziert ist. Die Performance entsteht durch die unterschiedliche Positionierung unserer Modelle, die zum Teil auf fallende und zum Teil auf steigende Kurse setzen. Aufgrund seiner Struktur ist das Portfolio nicht mit der Entwicklung traditioneller Assetklassen korreliert. Davon profitieren Investoren, denen Diversifikation wichtig ist.

Wo liegen Alleinstellungsmerkmale der Futures-Strategie von Candriam?

Brument: Unser Ansatz unterscheidet sich in mehreren Punkten von anderen. Es beginnt mit dem Ziel, das wir uns vor zehn Jahren bei der Entwicklung unserer Strategie gesetzt haben. Wir wollten Anlegern ein Produkt bieten, mit dem sie von den wichtigsten Trends profitieren, und das stabiler ist als eine einfache Trendfolgestrategie. Deshalb haben wir die Diversifikation als Kernelement in unseren Managementprozess integriert. Unsere Trendfolgestrategien im engeren Sinne, mit Zeithorizonten von sechs Wochen bis zwölf Monaten, machen 70 Prozent des Risikobudgets aus. Der Rest entfällt zu gleichen Teilen auf antizyklische Strategien sowie auf Ansätze, mit denen wir wiederkehrende Kursmuster nutzen wollen. Diese Strategien haben einen kürzeren Zeithorizont.

Außerdem achten wir sehr genau auf das Risikomanagement und die Diversifikation nach Assetklassen. Insbesondere durch die gleichmäßige Aufteilung des Risikos auf, wie gesagt, sieben Assetklassen und 50 Terminkontrakte können wir an allen Märkten Trends nutzen. Beim Risikomanagement stützen wir uns auf ein System, mit dem wir schnell reagieren können, wenn das Risiko eines Marktes steigt. Heute, also zehn Jahre nach Einführung, zeichnen wir uns durch diese Flexibilität und unsere Performance aus. Dank der Flexibilität haben wir Mehrertrag gegenüber den Futures-Indizes erzielt, insbesondere, weil das Marktumfeld für reine Trendfolgestrategien ungünstig war.

Warum sollten sich Anleger jetzt für die Candriam-Strategie interessieren?

Brument: Unsere Strategie ist nur wenig mit den Märkten korreliert. Wir meinen, dass es kaum einen besseren Zeitpunkt gibt, in unsere Fonds zu investieren. Unsere Performance ist unabhängig von der traditioneller Assetklassen und anderer alternativer Strategien und hat eine Volatilität zwischen 12 und 14 Prozent. In turbulenten Marktphasen, in denen Trends naturgemäß besonders ausgeprägt und leicht zu identifizieren sind, liegt der Fonds meist im Plus. Seine Wertentwicklung ist also in der Regel dann positiv, wenn Investoren Erträge am dringendsten benötigen. Wer sein diversifiziertes Mischportfolio um eine solche Strategie ergänzt hat, hat in der Vergangenheit mehr Performance erzielt, weil sie die Volatilität und die Verluste des Gesamtportfolios verringert.

Letzte Frage: Sie finden also in jeder Marktphase Chancen für lukrative Investments?

Brument: Mit unserer Hauptstrategie wollen wir wichtige Trends nutzen. In jedem Marktumfeld gibt es immer mehrere Trends, die nur wenig miteinander korreliert sind und einige Monate anhalten. Wenn die Märkte sich plötzlich ändern oder drehen, in sogenannten Risk-On- und Risk-Off-Phasen, kann das gut für unsere Strategien sein, die antizyklisch investieren. Trendfolgestrategien als unsere wichtigste Performancequelle bieten dann nur wenige Chancen.

Unser Ansatz ist unter anderem deshalb so stabil, weil sich die einzelnen Strategien ergänzen und wenig miteinander korreliert sind. Nach unseren Analysen funktionieren Trendfolgestrategien vor allem ab einem bestimmten Volatilitätsniveau. Zurzeit ist die durchschnittliche Volatilität unserer Märkte weit von ihren Tiefständen entfernt. Deshalb sind wir überzeugt, unsere Aufgabe in den Portfolios unserer Kunden erfüllen zu können.

Mehr über die Candriam-Fonds und deren Risikoprofile erfahren Sie unter www.candriam.com