Bis zu 7 Prozent Rendite Universal-Investment und Aquantum legen Fonds auf

Maik Kaminski von Aquantum

Maik Kaminski von Aquantum: Der Manager hat den Fonds entwickelt Foto: Universal-Investment / Aquantum

Die Münchner Asset-Management-Boutique Aquantum und Universal-Investment legen zusammen den Publikumsfonds Aquantum Active Range (ISIN DE000A2QSF56) auf. Die Fondsstrategie ist insbesondere für institutionelle Anleger konzeptioniert und zielt darauf ab, von Schwankungen am US-amerikanischen Aktienmarkt zu profitieren. Die Mindesterstanlage für Institutionelle liegt bei 500.000 Euro.

Entworfen wurde die Anlagestrategie von Maik Kaminski, der über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Entwicklung und Anwendung von Handelsstrategien und Risikomanagementsystemen im Optionsbereich verfügt und seit Februar 2021 bei Aquantum tätig ist. Der Asset-Manager geht davon aus, dass Marktschwankungen an den internationalen Aktienmärkten wahrscheinlicher und häufiger werden, auch wenn ein übergeordneter Aufwärtstrend für eine längere Zeit erhalten bleiben könnte. Der Fonds soll es ermöglichen, diese Marktschwankungen zu nutzen.

Volatilität fungiert dabei nicht als maßgeblicher Renditetreiber, wie beispielsweise in Long- oder Short-Volatilitäts-Strategien. Im Aquantum Active Range ist Volatilität lediglich Mittel zum Zweck und soll daher ein geringeres Risiko im Vergleich zu traditionellen Volatilitäts-Produkten haben. Der Fonds soll eine positive jährliche Rendite von fünf bis sieben Prozent erzielen.

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Dafür wird systematisch und prognosefrei eine Optionsbandbreitenstrategie auf den S&P-500-Index umgesetzt, indem profitable Handelskorridore durch simultane Käufe und Verkäufe von Optionen, sogenannten Spreads auf mehreren kurzlaufenden Zeitebenen aufgebaut und dem jeweiligen Marktniveau fortlaufend angepasst werden. Zum Einsatz kommen ausschließlich hochliquide börsengehandelte E-Mini-S&P500-Optionen.

Der Aquantum Active Range verfügt über ein Risikomanagement, das zur Reduktion von Fat-Tail-Risiken unter anderem Absicherungs-Spreads einsetzt. Ein sogenanntes One-Shot-Positionsmanagement ermöglicht darüber hinaus ein schnelles Eingreifen und Verändern des Risikoprofils in turbulenten Marktphasen.