Fokus auf deutsche Gewerbeimmobilien Union Investment startet offenen Immobilienfonds für institutionelle Anleger

Für den Uni-Institutional German Real Estate (ISIN: DE000A1J16Q1) kaufen die Fondsmanager ausschließlich Objekte in Deutschland, die in der Regel zwischen 20 und 50 Millionen Euro groß sind. Der Fonds soll in den kommenden Jahren eine Größe von rund 500 Millionen Euro erreichen. Für die Aufbauphase ist eine Liquidität von 80 Millionen Euro vorgesehen, die das Fondsmanagement so schnell wie möglich anlegen will.

Anlageschwerpunkte sind Büro-, Einzelhandels- und Hotelimmobilien sowie weitere Gewerbeobjekte etwa aus dem Logistikbereich. Dabei sollen nicht unbedingt die Top-7-Städte Deutschlands im Fokus stehen, vielmehr soll der Fonds auch Objekte aus den sogenannten Oberzentren Deutschlands enthalten.

Die Anlagestrategie ist konservativ ausgerichtet. Das Fondsmanagement legt daher viel Wert auf die Mieterbonität und die Wiedervermietbarkeit der Gebäude. Der Fremdkapitalanteil im Fonds soll bei maximal 30 Prozent liegen, wobei eher die Null angestrebt wird.

Der Fonds ist für Genossenschaftsbanken, Stiftungen, Pensionsfonds und Versicherungen gedacht. Das Mindestanlagevolumen liegt bei 500.000 Euro, die Mindesthaltedauer für Fondsanteile bei 24 Monaten. Bei Anteilen, die über dem Freibetrag von 30.000 Euro liegen, müssen Anleger eine Mindestkündigungsfrist von zwölf Monaten einhalten.