Ungemütliches Anlagejahr 2018 Pensionskassen in Österreich verbuchen Verluste

Aufgrund von Kursverlusten an den Märkten für Anleihen und Aktien verbuchten Pensionskassen in Österreich im vergangenen Jahr Verluste.  | © Getty Images

Aufgrund von Kursverlusten an den Märkten für Anleihen und Aktien verbuchten Pensionskassen in Österreich im vergangenen Jahr Verluste. Foto: Getty Images

Die Pensionskassen in Österreich blicken auf ein schwaches Anlagejahr 2018 zurück. Nachdem die Altersversorgungseinrichtungen im Turnus davor im Branchendurchschnitt eine Performance von plus 6,13 Prozent präsentieren konnten, verbuchten sie 2018 einen Verlust von 5,18 Prozent.

Nach Angaben des Fachverbands der österreichischen Pensionskassen handelt es sich dabei um das drittschlechteste Ergebnis seit den Jahren 2002 (minus 6,31 Prozent) und 2008 (minus 12,93 Prozent. Die Pensionseinrichtungen verbuchten dabei sowohl auf der Anleihen- als auch auf der Aktienseite Verluste. Im langfristigen Durchschnitt liegen die Pensionskassen mit ihren Kapitalanlagen jedoch klar im Plus: Der Verband beziffert das durchschnittliche Jahresergebnis der Pensionskassen über 28 Jahre hinweg mit 5,17 Prozent. Der Verlust im vergangenen Turnus ist in dieser Rechnung bereits berücksichtigt.

Laut Medienberichten verwalten die neun am österreichischen Markt tätigen Pensionskassen derzeit 22 Milliarden Euro für rund 947.000 Bürger. Ende 2018 standen 104.802 Leistungsberechtigen 842.266 Anwartschaftsberechtigte gegenüber.