Umfrage Diese Immobilienanlagen kaufen institutionelle Investoren

So wollen institutionelle Investoren künftig ihre Immobilieninvestition strukturieren. | © Rueckerconsult

So wollen institutionelle Investoren künftig ihre Immobilieninvestition strukturieren. Foto: Rueckerconsult

Am liebsten kaufen institutionelle Investoren indirekte Immobilieninvestments. Das ist das Ergebnis einer Umfrage von Rueckerconsult, für die der Immobilien-Berater rund 100 institutionelle Investoren zu ihrer Immobilienstrategie befragte.

28 Prozent wollen demnach ihren Anteil an indirekten Immobilieninvestments erhöhen – 19 Prozent hingegen wollen ihre direkten Investments hochfahren. Weitere 26 Prozent wollen ihr Geld künftig ausschließlich indirekt in Immobilien stecken. Am beliebtesten ist dabei der Spezialfonds.

Beim Kauf von Spezialfonds wünschen sich die meisten Investoren, dass es mindesten zwischen zwei und zehn Inverstoren gibt. Der Großteil findet ein bis drei Mitinvestoren optimal. Dabei bleiben die deutschen Investoren gerne unter sich: 45 Prozent der Befragten können sich vorstellen, zusammen mit der Gruppe der deutschen Pensionskassen, Versorgungskassen und Zusatzversorgungswerke und 20 Prozent zusammen mit deutschen Versicherungen anzulegen. Internationale Private Equity Fonds und internationale Staatsfonds sind hingegen nicht sonderlich beliebt.

Auch für alternative Investments wie Immobilienanleihen, Wandelanleihen und Kreditfonds interessieren sich die Befragten eher wenig. Am beliebtesten sind hierbei noch Kreditfonds, die für 30 Prozent der Investoren in Frage kommen. 58 Prozent wollen ihr Geld hier jedoch nicht anlegen. Unternehmensanleihen würden 14 Prozent in ihr Portfolio aufnehmen, Wandelanleihen von Immobilienunternehmen 8 Prozent.

Im Hinblick auf die durchschnittlichen Mietrenditen nennen rund zwei Drittel zwischen 4,0 und 5,0 Prozent. 14 Prozent der Befragten geben sich mit Mietrenditen von 3,75 Prozent oder weniger zufrieden und lediglich 7 Prozent streben Mietrenditen von mehr als 6 Prozent an.

Dabei haben 74 Prozent der Investoren weiter Büro- und Einzelhandelsimmobilien im Blick. Bei den Versicherungen und Pensionskassen sind es sogar 87 Prozent beziehungsweise 83 Prozent. Bei Büroimmobilien wollen rund 70 Prozent weiter in Metropolen investieren. 20 Prozent überlegen, auf mittel große Städte (B-Städte) auszuweichen. Bei den Versicherungen denken rund 8 Prozent über Büroinvestments in B-Städten nach, 77 Prozent investieren in A-Städte. Bei Wohnimmobilien gaben rund zwei Drittel der Befragten an, ihr Geld sowohl in A- als auch in B-Standorten zu stecken.

Projektentwicklungen kommen für 57 Prozent der Investoren über alle Nutzungsarten (Büro, Einzelhandel oder Wohnen) hinweg in Frage. Bei den Versicherungen können sich hier rund 60 Prozent eine Investition vorstellen, bei den deutschen Pensionskassen fast 80 Prozent.