Um Vertreter eines Versorgungswerkes Investoreninitiative erweitert Beirat

Neu im Beirat der Initiative Deutsche Infrastruktur: Lutz Horstick vom Versorgungswerk ÄVWL. | © Ärzteversorgung Westfalen-Lippe

Neu im Beirat der Initiative Deutsche Infrastruktur: Lutz Horstick vom Versorgungswerk ÄVWL. Foto: Ärzteversorgung Westfalen-Lippe

Die im vergangenen Jahr ins Leben gerufene „Initiative Deutsche Infrastruktur“ (IDI), eine unabhängige Plattform deutscher privater Altersvorsorgeeinrichtungen, hat ihren bislang vierköpfigen Investorenbeirat auf nun fünf Personen erweitert. Neuzugang in dem Gremium, das die Initiative nach außen vertritt, ist Lutz Horstick. Er ist Leiter Kapitalanlage Wertpapiere und Darlehen beim berufsständischen Versorgungswerk Ärzteversorgung Westfalen-Lippe (ÄVWL) in Münster.

Zum Investorenbeirat gehören auch Alexander Mayer (Sprecher der Geschäftsführung der W&W Asset Management) und Axel-Rainer Hoffmann (Mitglied der Vorstände der Volkswohl-Bund-Versicherungen) sowie Ulf Loleit (Senior Vice President Corporate Treasury bei BASF) und der Geschäftsführer der Investmentboutique Palladio Partners, Michael Rieder. Der Investorenbeirat koordiniert die Mitgliedsarbeit, übernimmt die operative Führung der Initiative und verantwortet die inhaltliche Entwicklung der Themen, an denen die Initiative arbeitet.

Der frühere Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Peter Ramsauer, fungiert bei der Investoreninitiative als Vorsitzender des politischen Beirats. Die Mitglieder der Initiative repräsentieren ein gemeinsames Kapitalanlagevolumen von aktuell über 150 Milliarden Euro.

Interessen bündeln 

Die Initiative Deutsche Infrastruktur bezeichnet sich als unabhängige Plattform deutscher privater Altersvorsorgeeinrichtungen, politischer Vertreter und Verbände. Die Mitglieder bündeln ihre Interessen und setzen sich unter anderem für eine leistungsfähige deutsche Infrastruktur ein. Die Mitgliedsunternehmen sehen Investitionsbedarf und auch großes Potenzial für private Investments. Im Interview mit dem private banking magazin betonte Beiratsmitglied Axel-Rainer Hoffmann: „Die Grundidee der IDI ist es, mittels privater Investitionen einen Beitrag zu einer leistungsfähigen Infrastruktur in Deutschland zu leisten. Für uns heißt dies, einen Teil des von uns gemanagten Altersvorsorgekapitals in die Zukunftsfähigkeit unseres Landes zu investieren. Für dieses schöne Ziel bringen wir gerne unsere Erfahrungen, Netzwerke und schließlich Investitionskapital ein.“

Gemeinsam investieren

Die Mitglieder der Initiative wollen Lösungen erarbeiten, um bestehende Investitionshürden für private Investitionen zu überwinden. Daneben wollen die Akteure an verlässlichen Rahmenbedingungen für private Investitionen mitwirken. Dabei geht es den Anlegern vor allem darum, langfristig stabile Renditen zu erwirtschaften. Denn nur so könnten sie ihren langfristigen Altersvorsorgeverpflichtungen nachkommen. Auf der Agenda der IDI stehen außerdem sektorenübergreifende Marktanalysen. Diese sollen die Großanleger dabei unterstützen, Anlagegelder zu bündeln und gemeinsam in Infrastrukturanlagen zu investieren.