Neuaufstellung Institutionelle Immobilienspezialisten Aam2core Holding und Coresis fusionieren

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Institutionelle Immobilienspezialisten Aam2core Holding und Coresis fusionieren
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Stefan de Greiff, Vorstand Aam2core

Stefan de Greiff, Vorstand Aam2core: „Was uns wichtig ist: Wir wollen unseren familiären Boutique-Charakter bewahren.“ Foto: Aam2core

Der Frankfurter Investment- und Asset-Manager Aam2core übernimmt Coresis Management aus Bad Homburg. Die bisherige Coresis-Geschäftsführung tritt zurück. Ab 1. Oktober 2022 führen die Vorstände des Asset Managers die Geschäfte weiter. Geplant ist, dass alle Mitarbeiter von Coresis an Bord bleiben.

„Coresis wird ein Unternehmen der Aam2core und die Gruppe wächst an sechs Standorten auf 75 Mitarbeiter. Mit dem Zusammenschluss erweitern wir mit einem Schlag die Kompetenz bei Gewerbe- und Wohnimmobilien deutlich. Die verwalteten Assets steigen auf mehr als 3 Milliarden Euro“, sagt Stefan de Greiff, Vorstand Aam2core, zu der Übernahme

Bisher ist der Asset Manager aus Frankfurt spezialisiert auf die Bereiche Wohnen, Büro und Logistik/Light-Industrial. Coresis hat seinen Schwerpunkt bei Core-Plus Büroimmobilien in B-Märkten.

 

 

 


Möglich wurde diese Neuaufstellung dadurch, dass die Geschäftsführung von Coresis, Georg Conzen und Jürgen Schäfer kürzertreten wollen. Gleichzeitig ist ihnen wichtig, sowohl ihre Mitarbeiter als auch ihre Investoren in guten Händen zu wissen. „Dr. Schäfer und ich werden gemeinsam mit dem Vorstand der Aam2core alles dafür tun, dass die Teams in den nächsten Monaten gut zusammenwachsen und stehen bis zum Jahresende beratend zur Seite“, sagt Conzen. Darüber hinaus wird Schäfer in Kürze in den Aufsichtsrat der Frankfurter wechseln und bleibt dem Unternehmen somit auch über den Jahreswechsel hinaus verbunden. 

Ziel ist es nun, die Teams an den Standorten Frankfurt, Bad Homburg, Berlin, Düsseldorf, Grünwald und Leipzig schnell zu vernetzen, damit gegenseitiges Vertrauen aufgebaut und die weitere gemeinsame Zukunft bestmöglich gestaltet werden kann.  „Was uns wichtig ist: Wir wollen unseren familiären Boutique-Charakter bewahren“, sagt de Greiff, der sich ein weiteres anorganisches Wachstum durch die Übernahme weiterer Investmentmanager vorstellen.