UBS Financial Intermediaries (FIM) Deutschland und Privatize haben eine Zusammenarbeit vereinbart. Die Kooperation startet im Februar. Über die Plattform von UBS FIM können unabhängige Vermögensverwalter künftig Private-Markets-Produkte nutzen. Dazu zählen Strategien aus Private Equity, Private Credit und Real Assets.
Privatize stellt dafür seine digitale Infrastruktur bereit. Die Plattform deckt den gesamten Prozess ab: von der Anlegeraufklärung über die Fondsanalyse und das digitale Onboarding bis hin zu regulatorischen Prüfungen, Ausführung, Verwahrung und Reporting. Das System ist in die IT-Landschaft von UBS FIM eingebunden. „Dadurch können die Finanzintermediäre Private-Markets-Fonds nahtlos ihren Privatkunden anbieten und gleichzeitig institutionelle Standards bei Governance, Kontrolle und Kundenerlebnis sicherstellen“, so Selina Piening, Chefin von UBS FIM Deutschland.
Standardisierter Zugang für Vermögensverwalter
Bisher hatten vor allem institutionelle Investoren Zugang zu solchen Prozessen. Durch die Kooperation können nun auch vermögende Privatkunden und Stiftungen, die von unabhängigen Vermögensverwaltern betreut werden, diese Anlageklassen nutzen. UBS FIM Deutschland setzt erstmals auf die Infrastruktur von Privatize, um sein Angebot zu erweitern. „Die Partnerschaft ermöglicht es Wealth-Instituten, Private Markets strukturell in ihre Angebote zu integrieren und skalierbar in Kundenportfolios zu etablieren“, sagt Tim Henning, CEO von Privatize.
Die Lösung ermöglicht es Vermögensverwaltern, Private-Markets-Fonds digital, regelkonform und effizient zu nutzen. Das System beschleunigt Prozesse, reduziert Risiken und ermöglicht eine professionelle Verteilung von Private-Markets-Lösungen.