Das weltweite Privatvermögen ist 2025 um 10,8 Prozent gestiegen – das dritte Wachstumsjahr in Folge und mehr als doppelt so stark wie 2024 (4,6 Prozent) und 2023 (4,2 Prozent). Das zeigt der Global Wealth Report 2026 von UBS, der die Vermögensentwicklung in 56 Märkten untersucht, die zusammen für über 92 Prozent des weltweiten Vermögens stehen.
„Das globale Vermögen entwickelt sich rasant, wobei das Wachstum zunehmend durch veränderte wirtschaftliche Bedingungen, technologischen Wandel und neue Chancen in den Märkten geprägt wird“, sagt Iqbal Khan, Co-President UBS Global Wealth Management. „In diesem Umfeld sind die richtigen Einblicke und ein verlässlicher Partner unverzichtbar, um mit Unsicherheiten umzugehen, globale Chancen zu nutzen und fundierte, langfristige Entscheidungen zu treffen, die das Vermögen schützen und mehren.“
Angetrieben wurde das Wachstum von starken Finanzmärkten und einem spürbaren Anstieg der Sachwerte. Die Zuwächse verteilten sich allerdings ungleich: Europa, der Nahe Osten und Afrika (EMEA) verzeichneten mit 17,5 Prozent das stärkste regionale Wachstum, gefolgt von Amerika mit 8,5 Prozent. Der asiatisch-pazifische Raum (APAC) wuchs mit 5,9 Prozent deutlich langsamer, legte aber im Vergleich zum Vorjahr zu. Ein wesentlicher Treiber der europäischen Stärke war der schwächere US-Dollar, gegenüber dem der Euro 2025 um knapp 9 Prozent zulegte – ein Effekt, der das Vermögenswachstum ausserhalb der USA in Dollar gerechnet optisch verstärkt.
Nach einem kurzen Rückgang 2024 stieg die Verschuldung der privaten Haushalte 2025 wieder an, und zwar so stark wie seit 2017 nicht mehr.
Deutschland im globalen Vergleich
Mit einem Durchschnittsvermögen von 346.613 US-Dollar pro Erwachsenem belegt Deutschland Platz 14 im weltweiten Vergleich der UBS-Stichprobe. An der Spitze steht die Schweiz mit 910.382 US-Dollar, vor den USA (696.277 US-Dollar) und Luxemburg (654.732 US-Dollar). Das deutsche Durchschnittsvermögen liegt damit bei weniger als der Hälfte des US-amerikanischen Niveaus.