UBS Global Family Office Report 2020 Das Festhalten an strategischer Vermögensaufteilung zahlt sich aus

Maximilian Kunkel ist Chefanlagestratege für UBS in Deutschland und UBS Global Family Office. | © UBS

Maximilian Kunkel ist Chefanlagestratege für UBS in Deutschland und UBS Global Family Office. Foto: UBS

Jedes zweite der weltweit größten Family Offices hat zwischen März und Mai 2020 sein Portfolio einem Rebalancing unterzogen, um ihre langfristige Anlagestruktur beizubehalten. Das geht aus der 2020er Ausgabe des UBS Global Family Office Reports hervor, für den die Schweizer Bank Leiter und Führungskräfte aus mehr als 120 der weltweit größten Family Offices mit durchschnittlich 1,1 Milliarden US-Dollar verwaltetem Vermögen und einem durchschnittlichen Gesamtfamilienvermögen von 1,6 Milliarden US-Dollar befragt hat.

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Gerade in der aktuellen Zeit verzeichnen Family Offices Erfolge mit ihren Strategien: So gaben 73 Prozent der Befragten an, dass sich ihre Portfolios im Rahmen ihrer Ziele gut entwickelt haben – wohlgemerkt in einer der volatilsten Zeiten in der Geschichte der Kapitalmärkte.

Entscheidender Renditetreiber ist dabei Private Equity (69 Prozent). 35 Prozent der Family Offices sehen die größere Kontrolle bei Private Equity im Vergleich zu anderen Anlagemöglichkeiten als einen enormen Vorteil in der schwierigen wirtschaftlichen Lage. Die Rendite-Erwartung ist jedoch seit Beginn der Coronavirus-Pandemie um 22 Prozent gesunken: So gaben im Mai 2020 nur noch 51 Prozent der Family Offices an, dass der Gewinn von Anlagen in Private Equity die Performance von allgemein zugänglichen Alternativen übertreffen werde.

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