UBS Global Family Office Report 2019 Family Offices stellen sich auf Turbulenzen ein

Der Global Family Office Report 2019 der UBS in Zusammenarbeit mit Campden Wealth Research.  | © UBS/Campden Wealth Research

Der Global Family Office Report 2019 der UBS in Zusammenarbeit mit Campden Wealth Research. Foto: UBS/Campden Wealth Research

Die UBS hat gemeinsam mit Campden Wealth Research ihren jährlichen Bericht zum Wirken von Family Offices aktualisiert. Zentrales Ergebnis: 55 Prozent der befragten Family Office Manager gehen davon aus, dass bis 2020 ein Marktrückgang einsetzen wird.

Als Reaktion darauf beginnen die Verantwortlichen damit, Schutzvorkehrungen zu treffen, um potenzielle Verluste zu begrenzen und neue Chancen zu nutzen. Für den Global Family Office Report 2019 wurden weltweit Leiter und Führungskräfte von 360 Family Offices mit durchschnittlich 917 Millionen US-Dollar an verwalteten Vermögen befragt.

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Das durchschnittliche Family-Office-Portfolio erzielte in den vergangenen zwölf Monaten laut Report eine Rendite von 5,4 Prozent.

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Aktien aus Industrieländern erwirtschafteten dabei jedoch nur eine durchschnittliche Rendite von 2,1 Prozent und lagen damit 5,2 Prozentpunkte unter den Erwartungen. Aktien der Schwellenländer erzielten eine Durchschnittsrendite von -1,1 Prozent und rangierten damit um -10 Prozentpunkte unter den Erwartungen.

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„Family Offices haben sich durch volatile Märkte navigieren müssen, was sich in enttäuschenden Anlageerträgen in den meisten Anlageklassen widerspiegelt“, so Rebecca Gooch, Direktorin Research bei Campden Wealth. „Nennenswerte Ausnahmen sind illiquide Anlagen, die sich weiterhin gut entwickelt haben. Immobilien und Direct Private Equity haben die hohen Erwartungen sogar übertroffen, die zu Beginn des vergangenen Jahres in den dynamischen Markt gesetzt wurden.“