UBS ETFs Nachhaltige Bausteine fürs Portfolio

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Alle SRI-ETFs von UBS bilden ihren jeweiligen Referenzindex physisch ab, halten also die im Index enthaltenen Wertpapiere auch tatsächlich im Portfolio. Wichtig dabei ist, dass alle enthaltenen Wertpapiere die SRI-Auswahlkriterien erfüllen. Das ist ein wesentlicher Unterschied zu synthetisch replizierten SRI-ETFs mit einem zugrunde liegenden Asset-Portfolio, bei dem die enthaltenen Werte nicht notwendigerweise das SRI-Screening durchlaufen haben.

UBS-ETFs im Nachhaltigkeitsmodus

Strenger Auswahlprozess kombiniert Positiv- und Negativscreening

Ein weiterer Punkt, auf den gerade nachhaltig orientierte Investoren Wert legen, ist die Qualität und die Transparenz der Auswahlkriterien, die darüber entscheiden, ob ein Wertpapier ins Portfolio aufgenommen wird oder nicht. Auch hierbei können die SRI-ETFs von UBS punkten. Ziel der von ihnen abgebildeten MSCI Global SRI Indizes ist es schließlich, aus dem Universum des globalen Standard-Index MSCI World diejenigen Unternehmen herauszufiltern, die in Bezug auf klar definierte SRI-Kriterien am besten abschneiden und dabei zugleich eine hohe Diversifikation gewährleisten.

Für den Filterprozess greift MSCI auf das hauseigene ESG-Research mit seinen etwa 150 Analysten zurück. Die Abkürzung ESG steht dabei für „Environmental, Social and Governance“, also die Umwelt, die Gesellschaft oder die Unternehmensführung betreffend.

Treibhausgas und Kohlendioxid
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In einem ersten Schritt werden zunächst Unternehmen ausgeschlossen, die in kontroversen Geschäftsfeldern tätig sind. Dazu gehören beispielsweise Waffenhersteller oder Glücksspielanbieter. Im zweiten Schritt werden die Unternehmen nach Chancen und Risiken aus ESG-Sicht bewertet. Dabei werden Ratings zwischen AAA und CCC vergeben. Grundlage dafür sind vier bis sieben materielle ESG-Risiken, die für jeden Sektor eigens festgelegt werden. In der dritten Stufe wird abschließend geprüft, ob ein Unternehmen Gegenstand von Kontroversen ist und gegen internationale Normen und Prinzipien verstößt, wie zum Beispiel den UN Global Compact. Die Bewertungsskala des sogenannten Impact Monitor Score reicht dabei von 0 (tiefgreifende Kontroversen) bis 10 (keine wesentlichen Kontroversen). Um in die SRI-Indizes aufgenommen zu werden, muss ein Unternehmen mindestens ein A-Rating beim MSCI-ESG-Rating und gleichzeitig einen Impact Monitor Score von mindestens 4 aufweisen. Die Aktien werden anschließend nach Marktkapitalisierung gewichtet. Die MSCI Global SRI Indizes zielen darauf ab, 25 Prozent der Marktkapitalisierung je Sektor und Land des zugrunde liegenden Referenzindex abzubilden und dabei die sektorale Gewichtung und Diversifikation beizubehalten.

Ganz ähnlich funktioniert die Titelauswahl für den Barclays MSCI US Liquid Corporate Sustainable Index. Allerdings werden hier nur in US-Dollar denominierte Anleihen von Unternehmen mit Sitz in den USA aufgenommen. Zudem genügen für die Aufnahme in den Index ein MSCI-ESG-Rating von BBB und ein Impact Monitor Score von 2.

In beiden Fällen stehen am Ende des Prozesses Indizes, die ein sehr ähnliches Risiko-Rendite-Profil aufweisen wie die Mutterindizes. Häufig waren die risikoadjustierten Renditen nachhaltiger Indizes in den vergangenen Jahren sogar höher als die ihrer jeweiligen Mutterindizes – und das bei etwa 50 Prozent niedrigeren Kohlendioxid-Emissionen der enthaltenen Unternehmen. Nachhaltig anzulegen, kann sich offenbar sowohl mit Blick auf den Geldbeutel lohnen als auch mit Blick auf das eigene Gewissen.