UBS ETFs Nachhaltige Bausteine fürs Portfolio

Windkraftanlage | © Pixabay

Windkraftanlage Foto: Pixabay

Ist sozial verantwortliche Geldanlage nur eine Modeerscheinung – oder doch ein dauerhafter Trend, der die Investmentlandschaft nachhaltig verändern wird? Vor einigen Jahren dürfte es selbst vielen Experten noch schwer gefallen sein, diese Frage eindeutig zu beantworten. Inzwischen aber ist klar: Nachhaltige Geldanlage – oft auch hierzulande unter dem englischen Namen Socially Responsible Investments (SRI) anzutreffen – ist zu erfolgreich, und die hinter ihrem Erfolg stehende Entwicklung hin zu einem bewussteren Leben ist zu tiefgreifend, als dass sich dieser Wandel einfach wieder rückgängig machen ließe. Immer mehr Menschen wollen im Einklang mit ihren Werten investieren, ohne dabei auf Rendite zu verzichten.

Diese These lässt sich auch mit Zahlen eindrucksvoll untermauern: Dem aktuellen Marktbericht des Forums Nachhaltige Geldanlagen (FNG) zufolge wurden im Jahr 2015 allein in Deutschland, Österreich und der Schweiz 256,6 Milliarden Euro in nachhaltigen Fonds und Mandaten verwaltet. Noch 2010 waren es lediglich 51,9 Milliarden Euro. Interessant ist dabei, dass sich neben professionellen Investoren auch Privatanleger stark engagieren. So fragen nicht nur Kirchen und Stiftungen vermehrt nachhaltige Investments nach, auch Privatbanken beziehen sie zunehmend in ihre Vermögensverwaltungsangebote ein, und Versicherungen nehmen SRI-Produkte zunehmend in ihre Fondspolicen auf. Dies führt dazu, dass den FNG-Zahlen zufolge in Deutschland 15 Prozent der nachhaltig angelegten Gelder von privaten Investoren stammen – im europäischen Durchschnitt sind es gerade einmal 3 Prozent.

Der Markt für nachhaltige Geldanlagen

UBS gilt als Pionier auf dem Feld der SRI-ETFs

Immer stärker kommen dabei auch Exchange Traded Funds (ETFs) zum Einsatz, die Nachhaltigkeitsindizes abbilden. Als Pionier auf diesem Feld gilt die UBS. Bereits seit dem Jahr 2011 bietet UBS Asset Management SRI-ETFs an. Inzwischen umfasst die Produktpalette acht ETFs, in denen insgesamt 750 Millionen Euro (Stand: 31. Juli 2016) verwaltet werden. Dieser Erfolg ist nicht nur auf die große Nachfrage nach sozial verantwortlichen ETFs insgesamt zurückzuführen; UBS hat in den vergangenen Jahren auch die eigene Stellung auf dem Markt stark verbessert. Noch 2012 lag der Anteil von UBS ETFs an den im europäischen Markt in SRI-ETFs verwalteten Geldern bei lediglich 15,1 Prozent. Mittlerweile liegt der Anteil bei über 45 Prozent – ein großer Schritt auf dem Weg zur Marktführerschaft. Als Gründe für das starke Wachstum hat Dag Rodewald, Leiter UBS ETF Deutschland & Österreich, vor allem zwei Faktoren ausgemacht: „Investoren wissen einerseits die hohe Produktqualität zu schätzen, die UBS ETFs ihnen bieten. Und andererseits ermöglicht unser breites Angebot, SRI ETFs als Bausteine für praktisch alle wesentlichen Elemente eines institutionellen Portfolios zu nutzen.“

UBS bietet sieben Aktien-ETFs an, die sich auf die MSCI-Socially-Responsible-Indexfamilie beziehen: den UBS ETF MSCI World SRI UCITS ETF, den MSCI USA SRI UCITS ETF, den MSCI EMU SRI UCITS ETF, den MSCI Japan SRI UCITS ETF, den MSCI United Kingdom IMI SRI UCITS ETF, den MSCI Pacific SRI UCITS ETF und den MSCI Emerging Markets SRI UCITS ETF. „Damit können Anleger alle wichtigen Aktienmärkte weltweit auf nachhaltige Weise abdecken“, erläutert Rodewald. Hinzu kommt mit dem UBS ETF Barclays MSCI US Liquid Corporates Sustainable UCITS ETF ein Produkt, das einen nach SRI-Kriterien gefilterten US-Unternehmensanleihen-Index abbildet. Fast alle genannten Produkte sind auf Wunsch auch mit Währungssicherung verfügbar.